Sauerkraut – Dinkelbrot mit Speck

Ein Brot, das süchtig macht!

von | 19. März 2019 | Backen, Brot & Co, Grillen

Letztes Wochenende hatten wir liebe Gäste bei uns zu Hause, mit denen wir gemeinsam gekocht und gebacken haben. Was wir eigentlich immer machen, wenn Besuch ansteht, ist irgendwas Leckeres vorzubereiten. Dann kann man direkt schonmal ein wenig futtern und kommt in die richtige Stimmung. Das war dieses Mal nicht anders und womit ihr als Appetizer nie falsch liegt, ist ein saftiges und fluffiges hausgemachtes Brot. Dazu gute Butter und 1-2 leckere Aufstriche, wie z.B. unser Hummus, und es kann nichts mehr schief gehen. Unser Sauerkraut – Dinkelbrot mit Speck hat unsere Gäste mehr als begeistert und auch ihr wart nach dem Bild in unserer Instastory ganz verrückt nach dem Rezept.

Der Duft aus dem Träume gemacht sind!

Wir werden uns wahrscheinlich wiederholen, aber nichts – ABSOLUT NICHTS – geht über den Duft von frisch gebackenem Brot im Haus. Egal ob ihr Freunde, Familie oder geschäftlichen Besuch erwartet. Sie müssen nur einen Fuss in die Wohnung setzen und einatmen und sind direkt hin und weg. So setzt man schonmal einen guten Startpunkt für eine gute Zeit.

In unserem Fall war das Sauerkraut – Dinkelbrot nicht als Begleitung zu einem Menü gedacht, sondern ganz klar als Appetizer. Das schöne daran ist, dass ihr so deutlich mehr mit Aromen spielen könnt. Meistens ist Brot zwar erwünscht aber immer ein Hintergrundspieler, wenn es um Aromen geht. Das Sauerkraut und der Speck machen dieses Brot aber zu einer verdammt leckeren Erfahrung. Allerdings können wir es uns auch als perfekten Begleiter für ein deftiges BBQ vorstellen. Und genau das werden wir im Sommer auch definitiv noch testen.



Letztlich haben wir es dann noch warm angeschnitten. Und der Moment, in dem man das erste Stück abschneidet ist immer ein verdammt spannender. Fast wie ein Überraschungsei. Torsten war zwar mit dem Teig im Rohzustand schon sehr zufrieden, aber Brot kann auch mal für Überraschungen gut sein. Dieses Brot ist aber einfach perfekt. Man sieht die schönen großen luftigen Poren und spürt, wie saftig und weich es ist. ABER mit einer krachenden Kruste. Für uns muss Brot sich genau so anfühlen.

Brot – eine Wissenschaft für sich!

Wir lieben es, Brot zu backen. Und wir würden sagen, bis auf wenige Ausnahmen kommt bei uns nur noch selbst gemachtes Brot auf den Tisch. Wie ihr wisst, ist Torsten unser Brotbäcker und wird ohne Zweifel darin immer und immer besser. Man könnte letztlich mit Brotbacken all seine Zeit in der Küche verbringen und würde nichts anderes mehr machen. Ehrlich gesagt, sind wir immer ambitioniert in der Küche, aber uns ist es eben auch wichtig, Rezepte zu kreieren, die einfach nachzumachen sind und dabei voll überzeugen.

Wir sind keine Profis im Brot backen, da gibt es absolute Koryphäen! Aber wir haben einen riesigen Spaß, uns daran auszuprobieren und euch simple und leckere Brotrezepte zu liefern. Also habt keine Angst davor und versucht es einfach aus … dieses Sauerkraut – Dinkelbrot wird euch hundertprozentig gelingen!!

Lasst uns an euren Ergebnissen teilhaben und schickt uns gerne Bilder hier oder auf Social Media! Wir freuen uns und wünschen euch riesig viel Spaß beim Backen.

Eure Jungs


Sauerkraut – Dinkelbrot

Rezept für Sauerkraut – Dinkelbrot. Mit angebratenen Speckwürfeln gebacken ist das der perfekte Start in einen geselligen Abend mit Freunden.
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Gehzeit: 1 Stunde 45 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde 5 Minuten
Gericht: Brot
Land & Region: Deutschland
Keyword: Appetizer, BBQ, Sauerkraut
Portionen: 1 Brot

Zutaten

  • 100 g Speckwürfel, durchwachsen
  • 1 kg Dinkelmehl, Type 630
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 250 g Buttermilch
  • 150 g Magerquark
  • 3 TL Salz
  • 200 g Sauerkraut, abgetropft

Zubereitung

  • Beginnt mit den Speckwürfeln und bratet sie in einer heißen Pfanne von allen Seiten an, bis sie etwas Farbe annehmen. Stellt sie zur Seite.
  • Gebt das Mehl in die Rührschüssel eurer Küchenmaschine. Das Wasser mit dem Zucker füllt ihr in ein Glas, in das ihr die Hefe hinein bröselt. Mit einer Gabel rührt ihr solange, bis sich alles aufgelöst hat. Gießt das Hefewasser zum Mehl und knetet den Teig an. Gebt noch die Buttermilch, Magerquark und Salz dazu und knetet alles in ca. 5 Minuten zu einem glatten Hefeteig.
  • Fügt dem Teig nun noch das Sauerkraut und die Speckwürfel hinzu und knetet noch einmal für weitere 2-3 Minuten. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lasst den Teig für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.
  • Bereitet eine große Backform vor (im Tipp mehr dazu), die für 1 kg Mehl vorgesehen ist. Am besten, sofern es eine Kastenform ist, legt sie mit Backpapier aus. Eine andere solltet ihr schon gründlich fetten.
  • Streut eure Arbeitsfläche mit etwas Mehl aus, gebt den Teig darauf und faltet ihn von außen nach innen. Wiederholt das einige Male. Dabei sollte dann ein Rechteck entstehen, das in eure Kastenform passt. Sollte eure Form rund sein, dann achtet darauf, dass der Teig rund oder zumindest quadratisch wird.
  • Legt den Teig nun in eure Backform, deckt ihn ab und lasst den Teig erneut für 45 Minuten gehen. Denkt rechtzeitig daran, euren Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze aufzuheizen.
  • Stellt eine feuerfeste Form mit Wasser gefüllt auf den Ofenboden und schiebt die Form nach der Gehzeit hinein. Schnell verschleißen und für 10 Minuten backen lassen. Danach reduziert ihr die Temperatur auf 190°C und backt weitere 20 Minuten. 
  • Holt das Brot aus der Kastenform, reduziert erneut auf 180°C und backt das Brot ohne Form und Backpapier noch die letzten 15 Minuten, bevor ihr es aus dem Ofen holt und abkühlen lasst. Macht auf jeden Fall die Klopfprobe!! Wenn es von unten hohl klingt, ist es gar.

Tipp von den Jungs

Wir haben von der Oma Lore noch eine ganz alte schwarze und schwere, sehr große Kastenform, die etwas mehr, als das doppelte Volumen einer normalen Kastenform hat. Alternativ gibt es aber auch solch große Formen zum zusammenschieben zu kaufen.
Ihr könnt aber auch 2 normale Kastenformen befallen oder den Teig halbieren und nur 1 kleineres Brot backen. Dann solltet ihr aber bedenken, dass die Backzeit irgendwo zwischen 30 und 45 Minuten liegen wird. Also immer mal aus dem Ofen holen und klopfen …!
Habt ihr das Rezept ausprobiert?Erwähne @diejungskochenundbacken oder nutze #rezeptvondenjungs!


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Sascha

Autor, Foto & Video

Schokolade | Sport | Zocken

1 Kommentar

  1. 5 stars
    …das Rezept ist super.. und der Geschmack
    sowieso…
    …ein dickes „danke schön“ …
    .. lieben Dank für eure spontane Hilfe bzgl. Einschubleiste.

    …liebe Grüße
    Andrea

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