Heidesand | Das zarteste Plätzchen aller Zeiten!

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Seit ein paar Wochen findet ihr in der Menüleiste auf dem Blog wieder die Rubrik “Weihnachtsbäckerei und -küche”. Da findet ihr ganz viele Rezepte für die winterliche Jahreszeit. Und immer wieder fallen uns dort selber Fotos auf, die einfach zum Weglaufen sind. Die Rezepte sind Klasse, die Plätzchen oder die Gericht sind super lecker, aber wir können die Bilder nicht mehr anschauen, weil sie einfach so schlecht gealtert sind. Aus diesem Grund haben wir unseren Heidesand wieder neu gebacken und natürlich für euch im Foto fest gehalten.

Heidesand gehört zu den Weihnachtsklassikern!

Heidesand ist so ein Plätzchenklassiker, den Oma Lore und auch meine Ma jedes Jahr gebacken hat. Und ich liebe Heidesand fast wie kein anderes Weihnachtsgebäck. Das liegt daran, dass sie, wenn sie richtig zubereitet sind und der Teig nicht zu stark geknetet wird, genau die super sandige Konsistenz bekommen, wodurch sie ihren Namen bekommen haben. Nicht ganz so sehr wie bei unseren Polverones, denn die sind nochmal pulvriger. Aber das liegt an den unterschiedlichen Zutaten der beiden Gebäcke …

Allerdings war der Heidesand von Oma Lore früher eher eine Glückssache. Warum? Sie war ja immer irgendwie beschäftigt und hat gleichzeitig 4-5 Dinge getan. Und dabei hat sie die Plätzchen meist etwas zu lange im Ofen belassen, so dass sie richtig keksig wurden und für mich einfach kein Heidesand mehr waren. Der Geschmack von Nussbutter war zwar noch da, aber das war auch alles. Und auch wenn ich das von Oma Lore geerbt habe, immer mehrere Dinge gleichzeitig umzusetzen, damit man die Zeit bestmöglich ausnutzen kann, kommt mein Heidesand immer butterzart aus dem Ofen.

Klassiker mit neuem Geschmack.

Und wenn wir schon dabei sind, ein Rezept nochmal neu zu fotografieren, dann kann man auch am Rezept ein wenig verändern. Oder?! Heidesand bekommt ja seinen eigenen Geschmack durch die geschmolzene und leicht gebräunte Butter. Die Nussbutter. Dieser Geschmack ist einfach perfekt und ist eigentlich der dominante Faktor bei den Plätzchen. Aber warum sollte man diese Klassiker nicht gleichzeitig mit ein paar winterlichen Gewürzen erweitern. Wir haben’s gemacht!

Aber wir wollten auf jeden Fall, dass die Nussbutter immer noch zu schmecken ist. Sonst würde das ja auch keinen Sinn machen. Mit etwas Zimt und ein wenig Muskat haben wir die Nussnote noch ein wenig runder gemacht. Und dennoch sind wir dem Klassiker treu geblieben. Und zusätzliche musste ich die sandigen Gebäcke noch in heißer Schokolade tränken. Ursprünglich weil ich das viel schicker fand. Aber als ich sie dann das erste Mal probiert habe, musste ich schon sagen, dass der Schokoteil nochmal so lecker schmeckt, wie der nackte Heidesand.

So oder so. Ihr könnt unseren Weihnachts-Heidesand mit Schokoguss oder auch ganz ohne machen. Hauptsache, ihr probiert unseren gepimpten Klassiker aus. Wir sind sicher, dass euch die Plätzchen genauso gut schmecken werden, wie uns. Und am besten backt ihr auch gleich die doppelte Menge davon, denn unsere waren in wenigen Tage verputzt. Und das noch vor der Adventszeit. Daher muss ich wohl ganz bald wieder ran an den Ofen, um eine weitere große Menge davon zu produzieren. Die bleiben dann aber unter Verschluss, damit sie auch bis Weihnachten halten. Ich bin gespannt, ob das klappt … Aber da sie ja nicht viel Arbeit machen, backe ich sie auch gerne ein drittes Mal.

Sagt uns. ob euch unser neuer alter Klassiker auch so gut gefällt, wie uns. Wir sind gespannt und wünschen euch viel Spaß in der Weihnachtsbäckerei.

Eure Jungs

Heidesand 2021 08 | Seit ein paar Wochen findet ihr in der Menüleiste auf dem Blog wieder die Rubrik "Weihnachtsbäckerei und -küche". Da findet ihr ganz viele Rezepte für die winterliche Jahreszeit. Und immer wieder fallen uns dort selber Fotos auf, die einfach zum Weglaufen sind. Die Rezepte sind Klasse, die Plätzchen oder die Gericht sind super lecker, aber wir können die Bilder nicht mehr anschauen, weil sie einfach so schlecht gealtert sind. Aus diesem Grund haben wir unseren Heidesand wieder neu gebacken und natürlich für euch im Foto fest gehalten.

Heidesand

24 Stück

Zutaten
  

  • 300 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Backpuvler
  • 2 TL Zimt
  • 1 Msp. Muskat gemahlen
  • Kuvertüre oder Kuchenglasur

Anleitungen
 

  • Schmelzt die Butter in einem Topf und lasst sie leicht bräunen. Aufpassen, das kann sehr schnell zu dunkel werden! Danach die Butter im Kühlschrank wieder fest werden lassen.
  • Schlagt jetzt die Butter schaumig auf und rührt die übrigen Zutaten, bis auf die Kuchenglasur, unter. Schlagt den Teig nur solange auf, bis sich alles miteinander verbunden hat. Rollt ihn nun in eine ca. 4cm dicke Rolle, die ihr mit Folie oder Wachspapier verpackt im Kühlschrank für 2 Stunden ruhen lasst.
  • Heizt jetzt euren Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und schneidet aus de Teigrolle etwa 1,5 cm dicke Scheiben, die ihr auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legt.
  • Backt jedes Blech einzeln für ca. 14 Minuten auf der mittleren Schiene und lasst die Plätzchen danach vollständig auskühlen.
  • Nach dem Abkühlen, schmelzt die Kuchenglasur und tunkt, die Plätzchen bis maximal zur Hälfte ein und lasst die Schokolade fest werden.
Hast Du das Rezept ausprobiert?Markiere uns mit @diejungskochenundbacken oder nutze den Hashtag #rezeptvondenjungs!

Autor

Torsten

Ich liebe Ordnung und arbeite im Job  und in der Küche gern strukturiert (Sascha sagt, ich bin sein Ruhepol). Bei mir müssen Hemden und Shirts einfarbig sein – so fühle ich mich am wohlsten. Zu einem richtig guten Whisky würde ich niemals Nein sagen.

Ich bin ein totaler Familienmensch und fahre jeden Tag zu meiner lieben Oma Lore. Wir albern rum, lachen und sind einfach zusammen.Manchmal bringe ich ihr ein saftiges Stück Nusskuchen aus unserer Küche mit. Den mag‘ sie am liebsten.

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