Blogger Dinner_Weihnachtsedition_2015

Wie ihr schon mit bekommen habt, sind wir bereits mitten in der Weihnachtsbäckerei angekommen und bei uns zu Hause duftet es fast jeden Tag so, als dass ihr denken könntet, ihr wäret auf einem Weihnachtsmarkt. Ok … Der Glühweinduft fehlt in unserer Küche bisher noch 😉. Das ändern wir bestimmt ganz bald! Aber da wir euch nicht nur leckere süße Schweinereien zeigen wollen, haben wir uns zusammen mit unseren lieben Bloggerfreunden Julia & Tim von Herr & Frau Hue und Theres & Benni von Gernekochen bereits an den Herd gestellt.

 

Wir 6 treffen wir uns schon seit Längerem, um gemeinsame Events zu besuchen oder auch einfach zusammen zu kochen. Da haben wir uns überlegt, dass es doch super wäre, regelmäßig ein jeweils thematisch passendes 3-Gänge-Menü zusammen zu kreieren.

 

Klar, wie der Name unseres Dinners schon sagt, soll unser erstes Menü euch eine Möglichkeit zeigen, was ihr vielleicht zu Weihnachten für eure Lieben kochen oder auch einfach nur in der Adventszeit an einem gemütlichen Abend für eure Freunde und Familie zubereiten könnt.

 

Die Weihnachts Edition unserer Dinner-Reihe hat bei uns beiden zu Hause statt gefunden und wir waren super glücklich, mit den vieren zusammen in unserer Küche werkeln zu können.

Die Überlegung ist, dass jedes Paar, abwechselnd für jeweils einen Gang zuständig ist und den dann, teils zu Hause vorbereitet, in der Gastgeberküche fertig stellt.

 

Wir, die Jungs, waren dieses Mal für ein winterliches Dessert zuständig. Das Rezept dafür zeigen wir euch heute.

Vorher möchten wir euch aber noch erzählen, was von unseren Freunden vorbereitet, auf den Tisch kam … Apropos Tisch … Passend zu diesem weihnachtlichen Anlass haben wir mit der super lieben Unterstützung von Villeroy&Boch, unseren Festtagstisch mit den Kollektionen „Toy’s Delight“ und „Winter Bakery Delight“ als Leihgabe eindecken dürfen. Es war uns eine riesen Freude, denn noch weihnachtlicher ging einfach nicht :-)

 

Aber jetzt noch zu der Vorspeise und dem Hauptgang. Jules und Timmes, wie die beiden Hue’s auch genannt werden, hatten die Ehre, den Auftakt zu machen. Als wir davon erfuhren, was sie machen werden, waren wir, um ehrlich zu sein, etwas skeptisch. Nicht, dass wir Rotkohl nicht mögen - im Gegenteil! Aber eine Rotkohl-Vorspeise in Form einer Suppe, war für uns ein bisschen befremdlich. Aber völlig zu Unrecht. Es war der beste Start für unsere Weihnachts Edition, die wir uns hätten vorstellen können. Ein ganz großes Kompliment an die beiden. Die Suppe werden wir definitiv auch noch in diesem Jahr zubereiten. Wir 2 haben morgens noch ganz schnell 2 Brote zusammen geknetet, die wir dazu serviert haben. Heute haben wir leider kein Rezept für euch davon, da wir es einfach so aus der Lamäng gebacken haben.

 

Da Torsten’s Dad hin und wieder zur Jagd geht und wir daher gerne Wild essen, haben wir uns auf den Hauptgang schon von vorne herein gefreut. Theres und Benni hatten sich überlegt, ein Hirschgulasch zu kochen. Auf Polenta, serviert mit Wurzelgemüse, war es ein richtiger Festschmaus!

 

Nun seid ihr soweit auf dem Laufenden, was euch heute bei Gernekochen und bei Herr & Frau Hue erwartet, denn wir posten unser gesamtes Weihnachtsmenü heute zeitgleich auf unseren Blogs. Jeder das, was der entsprechende Blog zubereitet hat …


Apfelstrudel

Und ab geht’s zu unserem Dessert. Wir haben uns für den Apfelstrudel, den wir vorbereitet haben, zum ersten Mal an selbst gemachtem Blätterteig versucht. Entgegen aller Meinungen, die wir bis dahin gesammelt hatten, ist die Zubereitung zwar etwas zeitintensiv, auf keinen Fall aber schwer!! Was aber das tollste daran ist, dass der eigene Blätterteig so viel besser schmeckt, als ein gekaufter. Zumal ihr ihn auch ohne Probleme auf Vorrat herstellen könnt. Er hält sich einige Tage, luftdicht verpackt oder noch viel länger in der Tiefkühltruhe. Wir werden uns, sobald wir etwas Zeit übrig haben, erneut einige Portionen davon einfrieren.


Hier unsere Zutaten, die ihr benötigt:

Für den Blätterteig:

125 g

Weizenmehl Type 405

15 g

Zucker

1 Prise

Salz

60 ml Wasser
23 g

Butter

weitere 115 g kalte Butter zum Einarbeiten

für den Apfelstrudel:


Blätterteig

500 g

Äpfel, geschält und gewürfelt

100 g

Rosinen, über Nacht in Wasser und Rum eingeweicht

40 g Butter
60 g

Semmelbrösel

1TL Vanilleextrakt
60 g Zucker
2 TL Zimt
1/2 Biozitrone (Saft und Abrieb davon)
1 verquirltes Ei

und für die Vanillesauce:

1

Vanilleschote

1/2 l

Milch

2

Eigelb

1 Pckg. Vanillezucker
60 g

Zucker


Wie schon vermutet, solltet ihr euren Blätterteig am Tag, an dem ihr den Apfelstrudel essen möchtet, schon vorbereitet haben, um Stress zu vermeiden. Ebenso haben wir unsere Vanillesauce am Tag zuvor gemacht. Aber die könntet ihr genauso gut noch warm zum Strudel essen ...

 

Der Einfachheit halber aber hier erst einmal die Vanillesauce. Stellt einen Topf mit der Milch auf den Herd, gebt das herausgekratzte Mark einer Vanilleschote und die Schote selber zur Milch und lasst sie langsam zum Kochen bringen. Dann den Herd ausstellen und 5 Minuten ziehen lassen, bevor ihr die Schote wieder entfernt.

In einem weiteren Topf verquirlt ihr das Eigelb mit dem Vanillezucker und rührt kräftig 2 Schöpfkellen der Vanillemilch dazu. Dann den Zucker und die restliche Milch dazu rühren. 

Erhitzt nun diesen Topf ganz langsam unter Rühren, bis kurz vor dem Siedepunkt. Dann sollte die Sauce etwas gestockt sein (zur Rose abziehen). 

 

Da wir die Sauce nicht warm serviert haben, haben wir den Topf in eine Schüssel mit kaltem Wasser gestellt und darin unter gelegentlichem Umrühren, abkühlen lassen und in eine Flasche abgefüllt. So entsteht keine Haut an der Oberfläche der Vanillesauce. 

Apfelstrudel_Rezept_Backen

Für den Blätterteig gebt ihr die ersten 4 Zutaten in die Schüssel eurer Küchenmaschine und knetet für 5 Minuten. Dann kommt die kleine Menge an Butter hinzu und ihr knetet (oder lasst die Maschine das machen) erneut für 5 Minuten. Nun verpackt ihr den Teig in Frischhaltefolie und er kommt für  mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.


Rollt ihn dann auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche rechteckig aus. Nicht zu dünn - in etwa 8 mm. Holt nun kalte Butter aus dem Kühlschrank und schneidet sie in Scheiben, die ihr dann in die Mitte des Rechtecks nebeneinander legt. Lasst die Seiten frei, so dass ihr sie beide zur Mitte einschlagen könnt (einfache Faltung). Nun das Mehl vom Teig entfernen und in Folie verpackt, für 30 Minuten in den Kühlschrank.


Auf der bemehlten Arbeitsfläche rollt ihr das Teigstück vorsichtig wieder rechteckig auf eine Stärke von 8 mm, schlagt die Seiten zur Mitte und danach wie ein Buch, zusammen (doppelte Faltung). Erneut das Mehl abstreichen und in der Folie im Kühlschrank 1/2 Stunde kalt stellen.

Nun wiederholt ihr beide Ausroll-Schritte mit einfacher und doppelter Faltung noch jeweils 1x. Das bedeutet, dass ihr insgesamt eine Zeit für den Kühlschrank von 2,5 Stunden rechnen müsst, denn auch nach der letzten Faltung muss der Teig erneut gekühlt werden, bevor ihr ihn dann verarbeitet.

Für die Füllung lässt erst einmal die Rosinen abtropfen und gebt alle anderen Zutaten, bis auf den Teig 😉 und das verquirlte Ei in eine Schüssel und vermengt sie gut miteinander.

Rollt dann den Teig nun auf die Länge aus, die ihr benötigt und so breit, dass die Füllung hinein passt und sich beim Einschlagen nur leicht überlappt. Legt den Strudel mit der Schlussseite auf ein mit Backpacker aus gelegtes Backblech und heizt den Ofen auf 200 grad C Ober-/ Unterhitze vor. 


Bestreicht dann den Strudel von jeder freien Seite mit dem Ei und schneidet die Oberfläche mehrfach gerade ein und lässt ihn für 30 Minuten backen. Jetzt reduziert ihr die Temperatur auf 180 Grad C und backt noch weitere 20 Minuten zu Ende. 


Schaut ab und zu in den Ofen und deckt den Strudel eventuell mit Alufelgen ab, sollte er zu dunkel werden. 

Apfelstrudel_Rezept_Backen

Wir haben unseren Strudel warm, aber nicht ganz heiß gegessen und mit Puderzucker berieselt und mit Vanillesauce serviert. 

Apfelstrudel_Rezept_Backen

Aber damit ihr auch sehen könnt, was wir vor dem Strudel leckeres bekommen haben und was ihr ganz einfach nach kochen könnt, zeigen wir euch hier noch die Fotos der Vorspeise und des Hauptgerichtes. Zu den Rezepten geht es hier entlang: Herr & Frau Hue - Weihnachtsedition und Gernekochen - Weihnachtsedition.

Wir wären wirklich begeistert, wenn wir euch mit unserem weihnachtlichen Dinner eine kleine Idee für die Adventszeit oder für einen der Feiertage geben konnten. Aber vielleicht hat es euch zu einer Alternative inspiriert, die ihr nun für eure Lieben kochen und backen möchtet.

 

Wenn ihr uns erzählen wollt, was ihr zum Fest zubereiten möchtet, würde uns das sehr freuen.

Eine besinnliche Adventszeit euch allen,

 

Eure Jungs