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Foodguide

Foodguide Israel: unsere liebsten Foodspots in Tel Aviv, Jerusalem und Akko

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Foodguide Israel: unsere liebsten Foodspots in Tel Aviv, Jerusalem und Akko

Israel hat uns 2019 im Sturm erobert, und das vor allem kulinarisch. Zusammen mit unserer Freundin Mascha sind wir durch Tel Aviv, Jaffa, Jerusalem, Akko und Nazareth bis ans Tote Meer gereist und haben uns durch einen riesigen Schmelztiegel orientalischer Küchen gegessen: Shakshuka zum Frühstück, Hering in Sherry, Halva in hundert Sorten und Fisch beim legendären Uri Buri. Hier sind unsere liebsten Foodspots.

Aktuelle Reisehinweise, Stand Oktober 2026
Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen in den Norden Israels und in das Gebiet um den Gazastreifen und rät von Reisen in alle übrigen Landesteile ab, auch nach Tel Aviv und Ost-Jerusalem. Bitte prüft vor jeder Planung die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise. Dieser Guide ist eine Erinnerung an unsere Reise 2019. Die Angaben zu den Orten haben wir im Oktober 2026 aktualisiert.

Was sich seit unserer Reise geändert hat
Das Restaurant Kitchen Market am Hafen von Tel Aviv hat 2020 geschlossen, die Filiale von Benedict in der Ben Yehuda Street im Sommer 2025. Benedict gibt es aber weiterhin an anderen Standorten. Der Hafenmarkt Shuk HaNamal wird gerade umgebaut, Sherry Herring findet ihr inzwischen auch im Sarona Market und am Hafen von Jaffa.

Israel kulinarisch auf einen Blick

  • Unsere Route: Tel Aviv und Jaffa, Jerusalem, Akko, Nazareth, Totes Meer
  • Frühstück wie die Locals: Shakshuka im Cafe Puaa in Jaffa
  • Märkte: Carmel-Markt in Tel Aviv und Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem
  • Unser Lieblingsrestaurant: Uri Buri in Akko, Fisch und Meeresfrüchte am Leuchtturm
  • Wichtig in Jerusalem: Von Freitagabend bis Samstagabend ist Shabbat, viele Läden haben dann geschlossen

Foodguide Tel Aviv und Jaffa

Tel Aviv ist eine pulsierende Metropole, die uns absolut begeistert hat. Die Küche ist unfassbar vielfältig, Crossover-Küche findet ihr hier in Bestform. Die Auswahl fiel uns oft verdammt schwer, wir hoffen, mit unseren Tipps wird es für euch etwas leichter.

Cafe Puaa: Frühstück am Flohmarkt in Jaffa

Nach einem Strandspaziergang haben wir im Puaa in Jaffa eine richtig gute Shakshuka gefrühstückt. Frühstück gibt es hier den ganzen Tag, aber auch alles andere auf der Karte klang lecker. Die Terrasse direkt am Flohmarkt ist super gemütlich und der Laden sehr stylisch eingerichtet. Unser Tipp: Verbindet den Besuch mit einem Bummel über den Flohmarkt von Jaffa, für uns der verrückteste Flohmarkt aller Zeiten.

Frühstück in Jaffa

Cafe Puaa

Rabbi Yohanan St 8, Jaffa, Tel Aviv

Kultcafé am Flohmarkt von Jaffa, seit fast 30 Jahren. Frühstück den ganzen Tag, bekannt für Tahini mit Tomaten.

Benedict: Frühstückshimmel rund um die Uhr

Im Benedict waren wir gleich zweimal und jedes Mal im Frühstückshimmel. Ob typisch israelisch mit Shakshuka und Hummus oder international mit Pancakes und Eggs Benedict, hier gibt es alles. Die Brötchen werden frisch vor Ort gebacken, und der Lamm-Bacon ist der Knaller. Unsere Filiale in der Ben Yehuda Street gibt es inzwischen nicht mehr, die Kette betreibt aber weitere Standorte in Tel Aviv.

Frühstück in Tel Aviv

Benedict

Mehrere Filialen in Tel Aviv, zum Beispiel in Sarona

Frühstück zu jeder Tageszeit, israelisch und international. Probiert den Lamm-Bacon.

Goocha: Fisch und Crossover an der Dizengoff

Das Goocha haben wir am zweiten Tag entdeckt, als wir Lust auf Fisch hatten und nicht weit laufen wollten. Der Laden war gut besucht, die Terrasse einladend, wir haben spontan einen Platz bekommen, und das Essen war gigantisch. Super Preis-Leistungs-Verhältnis, und nicht nur Fisch, auch die Fleischgerichte sind ein Gedicht. Unser Tipp: das Thunfischtatar. Uns hat es so gut gefallen, dass wir am letzten Abend wiedergekommen sind.

Thunfischtatar im Goocha in Tel Aviv
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Restaurant in Tel Aviv

Goocha

Dizengoff St 171, Tel Aviv

Fisch- und Seafood-Bistro mit Terrasse und beliebter Happy Hour. Für größere Gruppen besser reservieren.

Sherry Herring: das beste Sandwich der Welt

Hering, eingelegt in Sherry, als Sandwich serviert. Klingt simpel, löst aber eine echte Geschmacksexplosion aus. Wir haben Sherry Herring am Hafenmarkt von Tel Aviv entdeckt, gleich unter dem damaligen Restaurant Kitchen Market, wo wir einen perfekten Abend verbracht hatten. Das Kitchen Market gibt es nicht mehr, Sherry Herring dagegen inzwischen an mehreren Orten.

Streetfood in Tel Aviv

Sherry Herring

Sarona Market und Hafen von Jaffa

Heringssandwiches von Sherry Ansky, ausgezeichnet bei den Time Out Food Awards. Ob der Stand am Hafenmarkt nach dem Umbau bleibt, ist offen.

Nahat Café: Kaffeerösterei am Dizengoff-Platz

Wir waren auf der Suche nach einer lokalen Kaffeerösterei und sind beim Nahat gelandet, an dem wir vorher schon ein paarmal vorbeigelaufen waren. Die Baristas waren super freundlich, zum Kaffee gab es einen gigantisch guten Cheesecake, und ein paar Sorten Bohnen haben wir natürlich mitgenommen. Der Cold Brew war einer der besten, die wir je getrunken haben.

Kaffee im Nahat Café in Tel Aviv
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Carmel-Markt und M25 Meat Market

Sobald ihr die ersten Stände des Carmel-Markts passiert, steckt ihr mitten in dieser magischen Marktatmosphäre: tolle Düfte, überall Menschen und kleine Schätze an jeder Ecke. Wer ein Apartment hat, kann hier nach Herzenslust einkaufen. Auf der Rückseite des Markts gab es eine wunderbare Bäckerei, probiert unbedingt Babka!

Mitten im Markt liegt das M25, ein Hotspot für Fleischliebhaber. Das Fleisch kommt direkt aus der Metzgerei 25 Meter weiter. Ihr bestellt von der Karte oder sucht euch etwas aus der Frischetheke aus, und genießt es im coolen Hinterhof. Unser Tipp: Arayes, Teigtaschen mit Lammfüllung vom Grill.

Markt und Grill in Tel Aviv

M25 Meat Market

Simtat HaCarmel 30, Carmel-Markt, Tel Aviv

Grillrestaurant von Küchenchef Jonathan Borowitz, das Fleisch kommt aus der Metzgerei nebenan. Mitten im Carmel-Markt.

Otello: Eis an der Dizengoff

Noch eine tolle Eisdiele in Tel Aviv: Das Otello macht Eis nach italienischer Art und hat lange geöffnet. Perfekt für den Abendspaziergang, denn Tel Aviv bei Nacht ist einfach magisch.

Foodguide Jerusalem

In Jerusalem kommen alle Religionen und unzählige Nationalitäten zusammen, und das schmeckt man auch. Wichtig: Achtet auf den Shabbat. Von Freitag nach Sonnenuntergang bis Samstagabend haben fast alle Läden geschlossen. Wir haben übrigens eine Free Walking Tour durch die Stadt gemacht und waren begeistert.

Mahane-Yehuda-Markt

Herzstück ist die große Markthalle mit vielen Außenständen. Hier hätten wir den ganzen Tag verbringen können, also plant genug Zeit ein. Mahane Yehuda ist einer der größten Märkte Israels, und neben klassischen Marktständen gibt es unzählige Foodstände und Cafés. Die Gewürzstände werden euch umhauen. Schaut euch aber erst um, bevor ihr kauft, es gibt auch ein paar schwarze Schafe. Unser Tipp: die Trockenobst-Mischungen.

Markt in Jerusalem

Mahane-Yehuda-Markt

Agripas St und Jaffa Road, Jerusalem

Großer Markt mit Markthalle, Gewürzen, Foodständen und Cafés. Freitags sehr voll, am Shabbat geschlossen.

Halva Kingdom

Halva gibt es in vielen Kulturen, in Israel wird es aus Sesammus gemacht und ist überall zu finden. Bei Halva Kingdom war es mit Abstand am besten, allein die Auswahl an Sorten ist unglaublich: Salted Caramel, Erdnussbutter, weiße Schokolade. Unser Favorit war das Whiskey-Halva.

Süßes in Jerusalem

Halva Kingdom

Etz HaChaim St 12, Mahane-Yehuda-Markt, Jerusalem

Familienbetrieb mit über 100 Sorten Halva aus äthiopischem Sesam. Probieren ausdrücklich erwünscht.

Roasters: Kaffee mitten im Markt

Den Duft frisch gerösteter Bohnen hatten wir schon von weitem in der Nase. Die kleine Rösterei liegt am Mahane-Yehuda-Markt, und da wir früh unterwegs waren, kam der Kaffee genau richtig. Ergattert einen Sitzplatz und beobachtet das Treiben auf dem Markt.

Kaffeerösterei Roasters in Jerusalem
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Café in Jerusalem

Roasters

HaAfarsek St 20, Jerusalem

Rösterei mit Kaffee, kleinen Snacks und Bier, direkt am Mahane-Yehuda-Markt.

Al Nasser: Grill in der Altstadt

In der Altstadt ist es leicht, etwas zu essen zu finden, und schwer, keiner Touristenfalle aufzusitzen. Beim ersten Besuch sind wir prompt in eine getappt. Beim zweiten Anlauf schwärmte uns ein Paar vor dem Al Nasser vom Essen vor, und es hatte recht: Erst kamen viele Kleinigkeiten, dann ein köstlicher Kebab vom Holzkohlegrill. Ob das Al Nasser in der Khan el-Zeit Street noch geöffnet hat, konnten wir für dieses Update nicht sicher klären.

Akko: unser Highlight bei Uri Buri

Akko ist eine geschichtsträchtige Hafenstadt an der Nordküste und war neben Tel Aviv unser Ausflugshighlight. Wer Templergeschichte mag, kommt hier voll auf seine Kosten, der Markt ist einen Besuch wert, und der Sonnenuntergang am Hafen ist traumhaft. Und dann ist da DAS eine Restaurant.

Uri Buri kennen einige von euch vielleicht aus einer großen Streaming-Doku. In seinem Restaurant dreht sich alles um frischen Fisch und Meeresfrüchte. Wir haben uns für das Sharing-Menü entschieden, bei dem nach und nach Köstlichkeiten in die Tischmitte kommen. Der Service war super freundlich und unaufdringlich, der Besuch fühlte sich an wie bei Freunden, für uns das größte Kompliment. Unser All-Time-Highlight: der Lachs mit Wasabi-Sorbet. Umgehauen hat uns auch der Preis, für rund acht Gänge mit Getränken haben wir damals etwa 100 Euro pro Person bezahlt.

Restaurant in Akko

Uri Buri

HaHagana St 2, Altstadt, Akko

Fisch und Meeresfrüchte am Leuchtturm, seit über 35 Jahren. Nach den Unruhen 2021 abgebrannt und wieder aufgebaut, täglich 12 bis 22 Uhr.

Ausflüge abseits des Essens

  • Totes Meer: eine unbeschreibliche Szenerie.
  • Ein Gedi: Der Nationalpark am Toten Meer hat unzählige Wasserfälle. Badesachen nicht vergessen!
  • Caesarea: eine antike Hafenstadt der Römer direkt am Meer.
  • Nazareth: Vom Berg des Abgrunds, dem Mount Precipice, habt ihr eine großartige Aussicht.

Eure Foodhighlights?

Das waren unsere liebsten Foodspots in Israel. Natürlich gibt es noch so viel mehr zu entdecken. Kennt ihr weitere tolle Orte? Dann schreibt sie uns in die Kommentare, damit wir diese Sammlung gemeinsam erweitern können.

Eure Jungs

Häufige Fragen zum Foodguide Israel

Kann man derzeit nach Israel reisen?

Das Auswärtige Amt warnt derzeit (Stand Oktober 2026) vor Reisen in den Norden Israels und in das Gebiet um den Gazastreifen und rät von Reisen in alle übrigen Landesteile ab. Prüft vor jeder Planung die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise.

Wo frühstückt man in Tel Aviv gut?

Wir empfehlen das Cafe Puaa am Flohmarkt in Jaffa, wo es den ganzen Tag Frühstück gibt, und die Frühstückskette Benedict mit Shakshuka, Eggs Benedict und frisch gebackenem Brot.

Welche Märkte sollte man in Israel besuchen?

In Tel Aviv den Carmel-Markt mit dem M25 Meat Market, in Jerusalem den Mahane-Yehuda-Markt mit Halva Kingdom und der Kaffeerösterei Roasters. In Jaffa lohnt sich der Flohmarkt.

Was ist Uri Buri?

Uri Buri ist ein bekanntes Fisch- und Seafood-Restaurant in der Altstadt von Akko, direkt am Leuchtturm. Berühmt ist der Lachs mit Wasabi-Sorbet, empfehlenswert ist das Sharing-Menü.

Was muss man in Jerusalem beim Essen beachten?

Von Freitag nach Sonnenuntergang bis Samstagabend ist Shabbat, dann haben fast alle Läden und viele Restaurants geschlossen. In der Altstadt lohnt es sich, Empfehlungen zu folgen, um Touristenfallen zu vermeiden.

Ihr sucht ein bestimmtes Rezept? Im Register von A bis Z findet ihr alle unsere Rezepte, sortiert nach Gericht, Zutat und Anlass.

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