Deutschland und Brot ist schon eine ganz besondere Beziehung, oder?? Für unseren Geschmack haben wir einfach mit das Beste an Brot zu bieten. Klar kann auch Frankreich, Italien & Co. mit tollen Spezialitäten punkten, aber gerade im Bereich Vollkorn wird es da oft dünn. Auf unserer letzten Reise, die uns nach Dänemark geführt hat, waren wir mehr als überrascht, ein unfassbar gutes Schwarzbrot zu bekommen. Das war so lecker, dass Torsten sofort wieder den Beschluss gefasst hat – das wird zu Hause ausprobiert, denn ein Schwarzbrot will er schon seit Ewigkeiten machen!

Erst mal den „Fingertest“ machen.

Ich bin ja in meiner Jugendzeit nicht so viel rumgekommen, da meine Eltern große Fans der Bodenseeregion sind und es eben immer dorthin in Urlaub ging. Also immer feinstes deutsches Vollkornbrot, Brötchen und so, inklusive. Seit ich Torsten in meinem Leben habe, hat sich das schlagartig geändert und ich habe in den letzten 11 Jahren schon viele Länder bereisen dürfen.



Als wir 2011 das erste Mal gemeinsam in den USA waren, hat Torsten mir beim ersten Shoppen den „Fingertest“ gezeigt. Wann immer man ein lecker aussehendes Brot sieht, dann erst mal schauen ob man den Finger darin versenken kann. Tatsächlich findet man da super dunkle Brote und manche heißen sogar Schwarzbrot, die aber so weich sind, dass man sich für einen klitzekleinen Moment nur auf eine Art fühlen kann – BETROGEN!

Dieses Phänomen findet man tatsächlich in vielen Orten auf der Welt. Umso erfreulicher, wenn man auch auf Reisen ein tolles, knuspriges Vollkornbrot bekommt. Aber ein Brot, das unserem Schwarzbrot ähnelt, ist uns aber bisher selten außerhalb unserer Landesgrenzen untergekommen. Ok .. die Österreicher und Schweizer möchten wir nun nicht ganz ausgrenzen. Die können Brot einfach auch gut.

Aber warum ist das eigentlich so??

Das Abendbrot ist schuld!

Mal ein wenig das Internet durchstöbert und dort findet man zum Thema sehr viel. Wir Deutschen mögen einfach kerniges und dunkles Brot, wie eben das Schwarzbrot, denn Deutschland ist eines der ganz wenigen Länder, in denen Brot als Mahlzeit angesehen wird. In den meisten Ländern ist es eher eine Beilage. Aber bei uns gab es nicht umsonst seit Ewigkeiten das Abendbrot! Das hat sich im Low-Carb-Zeitalter auch ein wenig geändert, sollte aber immer noch in etlichen Haushalten so praktiziert werden.



Das ist der Grund, warum uns Brot so wichtig ist und insbesondere das Vollkornbrot macht eben lange satt und ist nahrhafter. Das trifft ganz besonders auf Schwarzbrot zu, das man selbst bei uns in Köln nur noch in wenigen Traditionsbäckerein findet. Also selbst ist der Mann und schon wird zusammengerührt und ausprobiert. Das erste Ergebnis war schon wirklich toll, wenn auch ein wenig sehr fest. Allerdings haben wir da schon gemerkt, dass das Brot am Besten ein paar Tage zieht, bis zum Verzehr. Aber seien wir mal ehrlich … Schwarzbrot ist ein sehr festes Brot mit knuspriger Kruste von aussen.

Unser zweites Schwarzbrot ist dann mit leicht veränderter Rezeptur und schon 3 Tage vor Verzehr in den Ofen gewandert. Torsten hat es zu einem gemeinsamen Frühstück im Büro mitgenommen und seine Kollegen waren völlig von den Socken. Alle haben es geliebt! Das ist immer das schönste Kompliment und für uns die Sicherheit, dass das Rezept genau so richtig ist. Daher haben einige Kollegen das Rezept schon vorab bekommen, weil sie es unbedingt Nachbacken wollten.

Und damit auch perfekt, um es euch jetzt eben auch vorzustellen. Es ist wirklich schnell gemacht und tatsächlich macht so ein Schwarzbrot mega satt.

Ganz viel Spaß beim Nachbacken.

Eure Jungs


Welches Brot oder Gebäck vermisst ihr auf Reisen am meisten?

Lasst es uns wissen, denn wie immer sind wir neugierig und vielleicht entwicklen wir dann dazu einfach Rezepte zum selber backen.


Schwarzbrot

4.8 von 5 Bewertungen
Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 2 Stdn. 30 Min.
Ruhezeit 1 Std.
Gericht Brot, Rhabarber, Schwarzbrot
Land & Region Deutschland
Portionen 1 große Kastenform

Equipment

  • evtl. eine Kornmühle
  • 1 große Kastenform oder 2 normale

Zutaten
  

  • 500 g Roggenkorn oder Roggenschrot
  • 500 g Dinkelkorn oder Dinkelschrot
  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Sonnenblumenkerne
  • 20 g Salz
  • 1 Liter Buttermilch
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Apfelkraut
  • 20 g frische Hefe
  • etwas Wasser lauwarm

Anleitungen
 

  • Wenn ihr eine Mühle habt, mit derr ihr Korn mahlen könnt, dann stellt euer Schrot doch selber her. Dabei könnt ihr den Mahlgrat perfekt auf euren Wunsch einstellen. Wir haben ein sehr grobes Schrot mit unserer Edelstahlmühle hergestellt.
  • Gebt nun die Schrotsorten, das Vollkornmehl, die Sonnenblumenkerne und das Salz in eine große Schüssel.
  • Lasst nun die Buttermilch auf dem Herd kurz aufkochen, verrührt darin den Honig und das Apfelkraut und hebt die Flüssigkeit unter die Schrot-/Kornmischung. Löst die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auf und verrührt sie ebenso und gleichmäßig darunter.
  • Fettet dann eine große Kastenform (oder 2 normale) und gebt den Teig hinein. Drückt ihn fest in die Form, so dass keine Luftlöcher darin bleiben, deckt die Form mit einem sauberen Küchentuch ab und lasst das Brot für 1 Stunde ruhen.
  • Heizt vor Ende der Ruhezeit euren Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vor und backt das Brot dann für 2 1/2 Stunden auf der 2. Schiene von unten.
  • Lasst das Brot nach dem Backen in der Kastenform abkühlen und danach vollständig, ohne Form auf einem Kuchengitter.

Tipp von den Jungs

Das Brot schmeckt uns beiden auch schon sofort nach dem Backen. Was wir allerdings fest gestellt haben ist, dass es am 2. oder sogar am 3. Tag so richtig schön durchgezogen ist und der Geschmack nochmal so intensiv und lecker ist. Ein großes Wachstuch ist perfekt dazu, unser Schwarzbrot lange frisch zu halten. In einer Papiertüte oder ganz ohne ist deshalb nicht optimal, da das Brot dann schnell trocken wird.
Stichwörter Schwarzbrot
Rezept ausprobiert?Erzähl uns wie du es fandest.

Sascha

Sascha

Kreativer Part, Autor & Schleckermaul

Das Fotografieren war schon immer meine Passion. Das Ganze dann auch noch mit der Leidenschaft für
Essen, Genuss & Reisen zu verbinden, ist ein wahr gewordener Traum. Auch wenn der manchmal etwas chaotisch ist.


32 Antworten

  1. 5 stars
    Ich habe euer Brot heute nachgebacken und es ist wirklich sehr lecker! Nach so einem Rezept habe ich schon länger gesucht. Um meine selbstgebackenen Brote länger haltbar zu machen und den Backaufwand nicht alle zwei Tage betreiben zu müssen, backe ich seit kurzem in Weckgläsern und verschließe diese direkt nach dem Backen. Auch das hat mit diesem Rezept super geklappt. Der Teig reichte für zwei 850ml Sturzgläser und mit etwas verkürzter Backzeit, ist ein sehr leckeres dunkles Brot entstanden. Vielen Dank für euer Rezept!

    1. Das hört sich ja Klasse an und wir sollten das unbedingt einmal ausprobieren.
      So hält sich das Brot einfach viel länger und man muss nicht zu oft backen.
      Tolle Idee. Vielen Dank.
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

  2. 5 stars
    Ich habe das Brot gerade gebacken und bei der angegebenen Menge wurden es eine große und eine kleine Backform 🤔
    Wie lange hält das Brot in den Weckgläsern?

    1. Hallo Julia,
      Wir freuen uns sehr, dass Du unser Schwarzbrot nach gebacken hast.
      Bei uns hält es tatsächlich für mindestens 1 Woche. Auch älter ist
      Es bei uns schon geworden.
      Aber was meinst du mit „Weckglas“?
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

  3. Liebe Jungs, hmm … das Rezept schien wirklich leicht nachzubacken, allerdings ist das Brot bei mir steinhart (außen) und innen eher hell-bräunlich, nicht so dunkel wie bei euch. und sehr fest. Es schmeckt gut, ist aber schwer zu schneiden, als ob alles nicht richtig „aufgegangen“ ist. An der Oberseite ist es recht hell. Muss die Buttermilch wirklich so kochend heiß sein, wenn sie reingemischt wird? In anderen Rezepten soll sie nur so 30° warm sein. Alles in allem eher nur so mittelgelungen 😐 was habe ich falsch gemacht?

    1. Liebe Ella,
      das tut uns wirklich super leid, dass es nicht so geklappt hat.
      Wir backen dieses Brot (weil es, dünn geschnitten, gerade für das leichtere Frühstück perfekt ist),
      alle 2 Wochen und gerade vorgestern wieder. Jedes Mal hatten wir mit genau unserem Rezept (wir schauen
      natürlich auch immer wieder nach der Zutatenmenge), immer dasselbe Ergebnis, wie auf den Fotos im Rezept.
      Wir lassen die Buttermilch wirklich nur kurz aufkochen und mischen dann ja die kalten Zutaten darunter. Das kühlt
      dann etwas ab und vermischt mit allen übrigen Zutaten, ist es dann nicht mehr heiss.
      Erst danach kommt die Hefe dazu, so dass sie auch nicht viel Hitze abbekommt. Klar, wenn die Hefe direkt in die kochende
      Buttermilch käme, dann wäre das fatal für sie. Dann stirb alles ab, was an Bakterien darin ist.
      Ansonsten ist das Brot definitiv super hart und kross von aussen und auch von innen nicht weich. So, wie das echte Schwarzbrot,
      dass der Bäcker Weiz, der in den 70ern mit seinem super alten Kombi, sein Brot bei uns zu Hause ausgefahren hat.
      Geschnitten wird es bei uns mit einer manuellen Brotmaschine. Wir haben uns extra dafür eine angeschafft. Denn mit einem Messer wirds
      schwerer. Das geht, aber nicht so dünn, wie wir das gerne hätten.
      Wir hoffen, wir konnten Dir ein wenig Hilfestellung geben. Und wenn es wieder nicht klappt, sag Bescheid und wenn Du das nächste Mal
      in der Nähe bist, backen wir eins für Dich ;-).

  4. Hi Jungs, das Brot ist wirklich der Hammer! Schmeckt super gut. Es ist außen zwar recht hart, ich würde es aber eher „knusprig“ nennen. Mit einer Brotschneidemaschine geht das Schneiden aber einwandfrei. Ich muss allerdings Ella Recht geben, die Farbe des Brotes kommt nicht annähernd an das Schwarz eures Bildes. Ich nehme jetzt dunklen Zuckerrübensirup anstatt Honig – und davon sogar 2 Esslöffel. Das hilft bei der Farbgebung 😉 Vielen Dank für das gute Rezept!

    1. Hi Volker,
      super, dass es Dir auch so gut schmeckt.
      Auf jeden Fall ist es außen knusprig bis wirklich hart.
      Aber so kenne ich das aus meiner Kindheit vom Landbäcker.
      Daher fühlt es sich für uns perfekt so an.
      Die Farbe können wir uns aber wirklich nicht erklären.
      Vermutlich backt unser Ofen ein wenig heißer (was in der Tag, verglichen
      mit unserem alten so ist). Ansonsten haben wir echt keine Idee mehr.
      Wir haben uns sehr viele Gedanken dazu gemacht.
      Vielleicht klappt es mit dem dunklen Zuckerrübensirup.
      Aber Hauptsache, es schmeckt :-).
      Vielen Dank für Deinen Kommentar und das Nachbacken.

  5. Danke für das tolle Schwarzbrot Rezept…wir haben statt Buttermilch ….war gerade aus…Kefir verwendet und es ist super lecker. Tolle Kruste ,aber trotzdem gut schneidbar .Gruß aus Cuxhaven

    1. Hallo Barbara,
      Toll, dass es euch so gut schmeckt. Wir haben es tatsächlich auch schon mit Quark und Milch gebacken, als keine Buttermilch da war. Daher passt kefir nochmal so gut 😃.

  6. Moin aus Ostfriesland ☺️,
    euer Brot ist spitzenmäßig lecker, habe es vorgestern gebacken und heute in schön dünne Scheiben geschnitten.
    Ein kleines Problem habe ich aber, das Brot wird unten sehr, sehr dunkel und fast angerannt. Was mache ich falsch? 🤷‍♂️
    Liebe Grüße Bettina

    1. Moin Bettina,
      Wir sind echt glücklich, dass unser Schwarzbrot so gut ankommt und auch, dass Du es nach gebacken hast.
      Was uns wirklich verwundert, dass der Boden so dunkel geworden ist. Hast Du die 2. Stufe von unten genommen?
      Mit wieviel Fett hast Du die Form gefettet? War das evtl. Zuviel? Probier es beim nächsten Mal mit einem Streifen Backpapier.
      Das wäre das einzige (außer unterschiedlicher Hitzestrahlungen von Öfen), das uns Spontan einfällt.
      Bitte sag uns Bescheid, wenn das Ergebnis dann anders ist, so würden wir das im Rezept ergänzen.
      Liebe Grüße,
      Deine Jungs

  7. 5 stars
    Tolles Rezept!
    Nummer 3 ist soeben im Ofen. Da ich immer nur Trockenhefe verwende, stelle ich wieder mal fest, daß „deutsche“ Biotrockenhefe triebschwach und herb ist. Normalerweise verwende ich für alle Brote getrocknete italienische Bierhefe, die sehr triebstark ist und blumig in der Nase, heute brauche ich allerdings alte Reste auf.
    Anstelle von Honig benutze ich Gerstenmalz, dann wird das Brot nicht so süß. Für die Farbe und etwas Herbe ist heute ein Esslöffel reines Kakaopulver drin. Mal sehen, was das bewirkt. Backzeit habe ich auf 2 Stunden bei 150 Grad reduziert, somit bleibt das Brot etwas saftiger und wird nicht so hart wie ein Ziegelstein. Gebacken wird in einer BBQ Toro Kastenform aus Gusseisen. Mmhhh, freue mich schon drauf 😋

    1. Hallo Olaf,
      vielen Dank, dass Du unser Schwarzbrot ausprobiert hast.
      Wir freuen uns, dass es Dir gefällt und Du auch ein wenig daran
      herumexperimentieren konntest. Das ist immer das Schönste, wenn ein
      Rezept auch zum Verändern anregt.
      Deine Jungs

  8. 4 stars
    Was genau ist denn Apfelkraut?
    Statt Dinkel kann man sicher auch Weizen nehmen. Schade, dass keine Varianten angegeben sind. Vielleicht kann man statt Hefe auch Sauerteig nehmen und hat dann ein reines Roggen-Schwarzbrot.

    1. Hallo,
      Also bei Apfelkraut oder Apfelsirup handelt es sich um Apfelsaft, der ohne Zuckerzusatz so lange eingekocht wird, bis die Konsistenz sehr zähflüssig ist. Also kein Gelee!
      Den gibt es im allgemeinen in jedem Supermarkt und steht bei den Fruchtaufstrichen.
      Warum wir nicht x verschiedene Möglichkeiten für unser Schwarzbrot genommen oder auch angegeben haben? Naja – weil das Schwarzbrot, das wir seit Ewigkeiten backen, so für uns
      halt genau richtig ist.
      Ein Schwarzbrot mit Sauerteig ist eigentlich kein „Schwarzbrot“, sondern ein Pumpernickel.
      Aber wenn Du unser Brot als Grundlage nimmst und herumexperimentieren möchtest, dann ist das doch absolut legitim und auch wünschenswert.
      Wir sind gespannt, wenn Du uns von Deinen schönen Variationen erzählst.
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

  9. Das möchte ich gerne auch mal backen. Die Menge der Zutaten scheint mir sehr viel Teig zu ergeben. Wie groß ist denn die Backform, in die der Teig gebacken wird?

    1. Hallo Ralf,
      wir freuen uns, dass Du unser Schwarzbrot ausprobieren möchtest.
      Wir haben hier eine große Kastenform verwendet. Das ist die, die Oma
      Lore früher schon immer benutzt hat.
      Aber Du kannst entweder die Hälfte des Teiges machen und eine ganz normale Kastenform
      nutzen oder direkt 2 backen und ein Brot verschenken. Kannst Du gleichzeitig im Ofen backen.
      Wir werden den Hinweis aber im Rezept noch dazu schreiben. Danke daher für Deinen Tipp. Nicht jeder
      hat eine so große Kastenform.
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

  10. für das Schwarzbrot werden 2 kleine oder eine Große Form genannt….da ich Anfänger bin wäre es nett Größenangaben der Formen zu machen. Für eine Information wäre ich dankbar
    Vielen Dank vorab
    mfg
    Marlis

    1. Hallo Marlis,
      sorry. Vermutlich sind wir hier davon ausgegangen, dass jeder eine normale Kastenform hat.
      Aber Du hast vollkommen Recht. Das muss ja nicht so sein. Daher hier erst mal die Info für Dich.
      Eine ganz normale Kastenform, in der man die üblichen Kastenkuchen und -brote backt hat am oberen
      Rand (ist ja leicht konisch geformt) 30×11 cm.
      Wir hoffen, dass Du unser Brot ausprobieren wirst und wir freuen uns auf Deine Rückmeldung.
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

  11. Hallo aj6ngs, ich habe das Schwarzbrot nun schon zum zweiten Mal gebacken. Heute mal in der großen Backform. Ich gebe immer Zuckerrübensirup statt Apfelkraut dazu. Außerdem habe ich einen EL Roggenmalzpuöver dazu gegeben. Es hat gleich bei der Zugabe nach Schwarzbrot gerochen. Nun muss dasxBrot erstmal ein bisschen mehr auskühlen und dann geht es aber dabei…..kann es kaum erwarten. Tolles Schwarzbrot. Danke für das Rezept

    1. Ach wie toll, Edeltraud.
      DAs freut uns wirklich sehr. Den Austausch mit dem
      Zuckerrübensirup haben wir auch schon gemacht, wenn das Apfelkraut
      aus war. Geht genauso gut.
      Und tatsächlich ist der Geruch immer unglaublich lecker 🙂
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

  12. Moin Jungs 😉
    euer Schwarzbrotrezept hat mich sehr neugierig gemacht. Ich werde es bald ausprobieren. Eine Frage zur Zubereitung habe ich allerdings doch:
    Zum Vermengen der Zutaten benutze ich beim Brotbacken immer einen Handmixer mit den Rührhaken für ca. 5-8 Minuten auf höchster Stufe.
    Ist das für dieses Brot okay, oder ist eure Empfehlung zur Vermengung eine andere?
    Grüße aus Hamburg – Manfred

    1. Moin Manfred,
      Deine Frage ist total berechtigt. Wir vermengen den Teig für dieses Brot tatsächlich
      immer mit einem großen Holzkochlöffel von Hand. Da der Teig nicht geknetet werden muss,
      sondern die Zutaten sich nur gut verbinden sollen, reicht das vollkommen aus. Aber mit einem
      Knethaken des Handmixers wird das auch funktionieren.
      Wir werden das ins Rezept mit aufnehmen. Vielen Dank :-).
      Sind gespannt auf Dein Ergebnis und ob Dir unser (richtiges) Schwarzbrot auch so gut schmecken wir.
      Liebe Grüße in unsere 2. Lieblingsstadt,
      Deine Jungs

  13. Liebe Jungs, ich bin Norddeutsche und lebe in Brasilien. Da ich mit Schwarzbrot aufgewachsen bin, freute ich mich so sehr, als ich Gestern euer Rezept fand! Den portugiesischen Namen für Dinkel fand ich schon. Mal suchen, ob es das hier gibt. Aber Buttermilch? Gibt es hier nicht. Kann man die irgendwie selber machen.
    Würde mich über eine Antwort riesig freuen!
    Liebe Grüße!

    1. Hallo Uta,
      Das ist ja toll, dass unser Schwarzbrot den Weg nach Brasilien findet. Ganz schön crazy für uns 😀. Wir freuen uns sehr darüber.
      Wir wissen ja nicht, ob es Quark oder Joghurt in Brasilien gibt. Quark wäre super, dann kannst die mit Milch aufgießen. So, dass es am Ende eine dickerflüssige Masse ist. Ähnlich, wie Buttermilch.
      Ansonsten ginge auch Joghurt.
      Wir sind gespannt, was Du berichten wirst.
      Liebe Grüße,
      Deine Jungs

  14. 5 stars
    Guten Morgen,
    ich muss hier mal einen Ausnahme machen und einen Kommentar veröffentlichen.

    DANKE! Das Rezept ist sofort zu unserem Standard Brot geworden. Selbst unsere Kinder (6 und 8) lieben es. Ich habe es nun schon mehr als 5 mal gebacken und es ist mir immer gelungen. Ich habe deshalb in Edelstahlkastenformen mit Dauerbackfolieneinlegern investiert. Kann ich nur empfehlen.
    Einfrieren und Auftauen ist kein Problem, so dass wir immer „frisches“ Brot im Schrank haben und die Kinder ein vernünftiges Pausenbrot.

    Ich weiß nicht wie oft ich den Link auf eure homepage schon geteilt habe. Jeder der das Brot mal gekostet hat war begeistert.

    Beste Grüße vom Niederrhein!
    Christian

    1. Hallo Christian,
      Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar und vor allem dafür, dass Du damit eine Ausnahme gemacht hast. Das ehrt unser Rezept nochmal so viel ..!
      Wir sind super froh, dass unser Schwarzbrot so gut ankommt. Vor allem, weil es ja nicht sehr aufwendig ist.
      Wir hoffen, dass wir für Dich auch In Zukunft noch einige Rezepte parat haben.
      Liebe Grüße auch an Deine Familie,
      Deine Jungs

  15. Hallo Jungs, ich habe gerade Euer Rezept ausprobiert und den Teig auf 2 Backformen verteilt. Ich werde daher die Backzeit vermutlich auf 2 Stunden reduzieren. Kann man denn bei Schwarzbrot auch wie bei anderem Brot durch Klopfen feststellen, ob es durch ist (muss hohl klingen). Der Grund für meinen Kommentar ist jedoch ein anderer: muss die Buttermilch unbedingt aufgekocht werden, die ist bei mir total flockig geworden. Reicht es nicht, wenn man sie erwärmt? Bei mir war auch der Teig ziemlich fest, ich habe den Teig mit den Händen vermischt. Die Knethaken von meinem Handmixer hätten das vermutlich nicht geschafft. Bin sehr auf das Ergebnis gespannt, die Brote sind noch im Ofen.

    1. Hallo Uschi,
      vielen Dank, dass Du unser Rezept ausprobierst (probiert hast). Es ist mittlerweile fast
      unser am meisten nach gemachtes Rezept auf dem Blog und wir sind super happy damit.
      Zu Deinen Fragen:
      Die Backzeit von 2 Stunden passt. Machen wir auch meist so.
      Klopfen funktioniert nicht. Aber nach 2 Stunden ist es gut. Da es ein wirklich hartes Brot ist,
      wie alle Schwarzbrote im Oberbergischen, wirst Du durch Klopfen keinen Erfolg haben.
      Die Buttermilch ist uns auch schon ausgeflockt. Macht aber am Ergebnis nichts. Es reicht aber auch, dass
      sie so warm ist, dass man das Apfelkraut gut aufgelöst bekommt.
      Der Teig ist wirklich fest. Wir nutzen in der Regel einen großen starken Holzlöffel, um den Teig zu verkneten.
      Mit einer guten Küchenmaschine geht das natürlich auch. Einen Handrührer haben wir noch nicht ausprobiert – wird
      aber vermutlich eher das Gerät kaputt machen.
      Wir sind gespannt, wie Deine Brote geworden sind und ob Du es auch wieder backen wirst.
      Wir haben heute Morgen noch jeder 2 Scheiben davon gefrühstückt.
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

    1. Hi Jörg,
      auf jeden Fall. Du nimmst die Hälfte und verwendest nur eine ganz normale Kastenform.
      Das haben wir auch schon einmal gemacht, aber da wir das Brot jetzt immer schneiden und
      einfrieren (wir legen Backpapier zwischen die dünnen Scheiben), machen wir immer die komplette
      Menge für 2 Brot.
      Sind gespannt, ob Dir unser Schwarzbrot auch gut schmecken wird.
      Deine Jungs

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