Zwetschgenmus

von | 9. August 2016 | Marmeladen & Aufstriche

Wie schnell das Jahr schon wieder vorangeschritten ist … Stand doch gerade noch alles in voller Blüte und die tollsten Sommerfrüchte dufteten im Garten und auf den Märkten. Jetzt sind wir doch schon bei den Herbstfrüchten angekommen.

Auch wenn wir den Sommer lieben, freuen wir uns auf alles, was wir im Herbst und vor allem mit Pflaumen, Äpfeln & Co. so alles Leckeres anstellen können.

Aus diesem Grund haben wir gleich einmal damit angefangen, Zwetschgen zu verarbeiten. Undes ist kein Kuchen (obwohl da bestimmt noch etwas kommen wird). Zwetschgen-Mus soll es heute werden.

Zwetschgenmus_Rezept_Brotaufstrich Zwetschgenmus_Rezept_Brotaufstrich

Zwetschgenmus

Portionen: 9 Gläser à 180 g
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Zutaten

  • 3 kg Zwetschgen
  • 6 EL Rotweinessig
  • 12 cl Portwein
  • 800 g brauner Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 1 Nelke
  • 1 Vanilleschote
  • 12 cl Slivovic oder Zwetschgenschnaps

Anleitungen

  1. Um das Mus zu kochen, solltet ihr ca. 8 Stunden zuvor alle Zutaten, bis auf den Slivovic, miteinander in einem Bräter oder einem anderen Ofenfesten Gefäß (z.B. Fettpfanne) vermischen und für diesen Zeitraum ziehen lassen.
  2. Heizt dann euren Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze auf, rührt die Fruchtmischung noch einmal auf und lasst die Zwetschgen für 4 Stunden langsam garen. Dabei sollte die Ofentüre einen kleinen Spalt breit offen bleiben, damit ein Teil der Flüssigkeit entweichen kann. Während der Garphase bitte nicht rühren.
  3. Nach den 4 Stunden, gebt ihr die Früchte in einen Topf, püriert sie mit einem Zauberstab, gebt den Slivovic hinzu und lasst das Mus nocheinmal für ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln.
  4. Währenddessen, bereitet ihr die Gläser vor, indem ihr sie mit heißem Wasser befüllt und damit steril macht. Die Deckel legt in kochendes Wasser.
  5. Nach der Vorbereitung füllt ihr das Mus in die Gläser, verschließt sie fest mit den Deckeln und lasst sie auf dem Kopf (Deckel) stehend, auskühlen.

Zwetschgenmus_Rezept_Brotaufstrich

Zwetschgen-Mus ist so vielfältig … Ob auf’s Brot oder das Brötchen, zur Verfeinerung von Saucen, als Füllung für Buchteln, und und und …! Es lohnt sich auf jeden Fall, sein Mus selber herzustellen, da es genauso zubereiten könnt, wie es euch am besten gefällt. Nehmt Rum, anstelle von Slivovic oder lasst den Alkohol komplett weg. Vielleicht mögt ihr auch etwas Rosmarin darin? Was ihr auf keinen Fall austauschen solltet, wäre der braune Zucker. Klar geht es auch mit weißem Zucker, aber der braune hat viel mehr Geschmack. Den solltet ihr euch nicht nehmen 😉

Erzählt uns von eurem Lieblings-Mus und wozu ihr es gerne verwendet. Wir freuen uns, von euch zu lesen oder hören.

Eure Jungs

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