Machmal kommt es eben anders! Mittlerweile liebe ich es, ohne Rezept einfach drauf los zu backen – das klappt auch in der Regel sehr gut. Manchmal aber auch mal so gar nicht und ganz selten kommt auf einmal etwas ganz anderes raus, als das Geplante! Diese Upside-Down Amerikaner sind genau so entstanden und wir lieben sie trotzdem.

Wie aus Cookies, Amerikaner wurden?

Alles nahm seinen Lauf, als Torsten sich wünschte, mal wieder ein leckeres Cookie-Rezept zu entwickeln.

„Aber so richtig schön fudgy und soft in der Mitte, ja! So wie unsere Chocolate Chip Cookies!!“, das waren Torstens Worte.

Jetzt wollte ich aber auch ein neues Rezept für euch haben und nicht das Bekannte einfach abwandeln. Also hab ich gedacht – HEUTE MAL FREESTYLE! Dann schreib ich mir immer kurz die Zutaten schon mal grob runter und dann geht’s los.



Wir haben schon so viele Cookie Rezepte ausprobiert und ein paar Dinge hat man im Kopf. Vor Ewigkeiten hab ich mal Cookies gebacken mit geschmolzener Butter. Warum also nicht mal wieder so ans Rezept gehen?! Alles war ratzfatz zusammen gerührt, der Teig war so lecker, dass ich mich auch im Rohzustand schon darüber hermachen wollte. Gedanklich schnell auf die Finger geklopft ….

… ok ok, in Gedanken hat Torsten mir auf die Finger geklopft! Das ist realistischer!! …

… jetzt ist aber erst mal ein Probe-Cookie in den Ofen gewandert. 13 Minuten später und ich war ein wenig verunsichert. So richtig flach ist er nicht geworden, eher eine kleine Kuppel.



Hauptsache lecker!!

Soft sind die „Kekse“ auf jeden Fall. Fudgy?? – eher nicht. Lecker?? – aber sowas von! Schnell noch eine Glasur drüber und dann ungeduldiges warten auf Torsten. Seinen Wunsch konnte ich nicht so recht erfüllen, aber eigentlich sind auch diese Cookies voll nach seinem Geschmack.

Ein voller Geschmack nach Zitrone und eine ganz fein scharfe Note vom Ingwer. Ich war sofort super begeistert! Als es dann soweit war, lag mein Blick erwartungsvoll auf Torsten und er gab dem ganzen dann seinen Namen.



„Für mich sind das Amerikaner, die auf dem Kopf stehen.“ Stimmt, ich hatte auch schon überlegt, woran mich das Gebäck erinnert. Also war klar, wie das neue Rezept heißen wird. Upside-Down Amerikaner, dann wisst ihr genau, was ihr zu erwarten habt.

So entsteht eben auch mal ganz unverhofft eine tolle Leckerei und wir hoffen, auch euch gefällt unser Rezept. Habt ganz viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken.

Eure Jungs


Upside-Down Amerikaner_Cookies

Upside-Down Amerikaner

Rezept für Upside-Down Amerikaner . Eigentlich hätte unser neues Freestyle-Rezept, Cookies ergeben sollen. Aber manchmal kommt es anders …
Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 12 Min.
Gericht Gebäck, Snack, Teilchen
Portionen 16 Stück

Zutaten
  

Der Teig

  • 2 Eier Größe L
  • 150 g Zucker
  • 150 g Butter geschmolzen
  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 TL Baking Soda oder Natron
  • 1 Zitrone die Zesten davon
  • 1,5 TL Ingwer gerieben
  • 50 ml Zitronensaft

Die Glasur

  • 150 g Puderzucker
  • 1 Eiweiss Größe L
  • evtl. etwas Wasser

Anleitungen
 

Der Teig

  • Heizt euren Backofen auf 160 °C Umluft vor. Schlagt die Eier mit dem Zucker richtig schaumig auf und lass unter rühren die geschmolzene Butter dazu laufen.
  • Verrührt in einer Schüssel Mehl, Backpulver und Bakingsoda und rührt die Mischung unter die Ei-Buttermasse.
  • Rührt Zeste, Ingwer und Zitronensaft unter und verteilt den Teig mit einem Eisportionierer oder mit Hilfe eines Esslöffels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  • Backt die Amerikaner für ca. 12 Minuten und lasst sie auf einem Kuchengitter abkühlen.

Die Glasur

  • Verrührt Puderzucker und Eiweiss miteinander. Sollte die Glasur zu dickflüssig sein, einfach ein wenig Wasser unterrühren. Streicht die Glasur auf die runde Seite der Amerikaner und lasst sie trocknen.
Stichwörter Amerikaner | Soft Cookies
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