Spritzgebäck


Spritzgebäck

Es gibt einen Zeitpunkt, ab dem für uns definitiv die Weihnachtszeit vor der Tür steht.

Sobald wir Spritzgebäck herstellen, kommen wir zwei voll und ganz in Weihnachtsstimmung.

 

Für uns ist es das Traditionsgebäck schlechthin und wir bereiten es immer in Unmengen zu, damit auch auf jeden Fall bis Weihnachten genug Vorrat da ist. Zugegebenermaßen reicht er auch oft darüber hinaus. Aber das schmeckt auch an Silvester noch vorzüglich.

Spritzgebäck Rezepte gibt es wahrscheinlich in millionenfachen Varianten und es ist eigentlich immer ein Familienrezept. So ist es auch bei uns beiden! Bei Torsten wird nach dem Rezept von Oma Lore gebacken und bei Sascha steht das Rezept seiner Mutter auf dem Programm. Es gibt einen eklatanten Unterschied bei den beiden Varianten; einmal mit und einmal ohne Haselnüsse!

 

Daher haben wir eigentlich ab unserem ersten gemeinsamen Weihnachten beide Rezepte gebacken.

 

Also gibt es hier direkt die doppelte Rezeptportion für euch:


Saschas Familienrezept MIT Haselnüssen:

 

375 g Weizenmehl Type 405

Ei (M)

250 g Zucker

250 g Butter

125 g gemahlene Haselnüsse

1 Pckg. Vanillezucker

 

 

Oma Lores Familienrezept OHNE Haselnüssen:

 

500 g Weizenmehl Type 405

125 g Stärke

Eier (M)

1/4 Pckg. Backpulver

250 g Zucker

300 g Butter

1 Pckg. Vanillezucker

 

Zum Verzieren könnt ihr wie wir temperierte Schokolade verwenden oder einfach geschmolzene Zartbitter- und Vollmilchglasur benutzen.


Spritzgebäck

  • Für beide Varianten gebt ihr jeweils alle Zutaten in eure Rührschüsseln und verknetet sie zu einem glatten Teig. 
  • Formt Kugeln aus den Teigen und stellt sie entweder für 3-4 Stunden oder am Besten über Nacht, verpackt in Frischhaltefolie, in den Kühlschrank.
  • Bereitet eure Backbleche mit Backpapier vor, stellt eure Küchenmaschine (mit Fleischwolfaufsatz) oder einen herkömmlichen Fleischwolf jeweils mit dem Spritzgebäckaufsatz bereit.
  • Spritzt nun nach und nach euren Teig in flache Plätzchen, Ringe mit der Sternschablone, oder oder oder ... und legt sie auf das Backpapier.
  • Heizt nun euren Backofen auf 160°C Umluft auf und backt jeweils 2-3 Bleche gleichzeitig für 14 Minuten. Sollte euer Ofen anders "ticken", schaut beim ersten Backgang vor Ende der Backzeit nach, dass die Plätzchen nicht zu dunkel werden. Leicht gebräunt am Rand und noch hell mitten drin, das ist genau richtig für uns
  • Nehmt sie nun aus dem Backofen und lasst sie auf einem Kuchengitter abkühlen.
  • Sobald sie kühl sind, könnt ihr auch schon mit dem Verzieren beginnen. Dafür schmelzt ihr die Glasur und legt einfach nach eurem Geschmack los ...

Tipp | Tipp | Tipp

Wir müssen euch bei unserem Teig von der Nutzung von Gebäckpressen abraten, da der 'Teig einfach zu fest dafür ist.

Ihr braucht einen Fleischwolf, dabei spielt es keine Rolle ob als Standgerät, Zusatz eurer Küchenmaschine oder der "alte" von Oma zum Kurbeln.


Spritzgebäck
Spritzgebäck

Spritzgebäck
Spritzgebäck


Wir wünschen euch dabei und in der gesamten Adventszeit ganz viel Zeit, euch solchen Dingen widmen zu können, denn wir wissen, wie schnell man gerade vor Weihnachten in Stress geraten kann. Für uns 2 ist das Plätzchenbacken dann immer wieder das Beste, um herunterzukommen und sich wieder auf Weihnachten zu freuen.

 

Spritzgebäck ist DAS absolute Muss für die Adventszeit (für uns). Wie seht ihr das und was sind eure MUST HAVES an Weihnachtsplätzchen?

 

Eure Jungs