Rehterrine

von | 9. Dezember 2017 | Fleischgerichte, Kochen, Rezepte

Fleischgerichte

Rehterrine

mit Pflaumenchutney

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Letzte Woche Sonntag war es wieder soweit! Der ein oder andere wird es bei Instagram gesehen haben, bei uns hieß es wieder Food.Blog.Friends.

 

Denn jedes viertel Jahr kochen wir gemeinsam mit unseren lieben Freunden Benni & Theres von Gernekochen und einem weiteren Blog ein 3-Gänge-Menü. Wir sind wirklich happy, dass wir mit den beiden „Gernekochens“ zwei Menschen gefunden zu haben, die nicht nur unsere Leidenschaft mit uns teilen. Zusammen können wir auch grandiose Projekte umsetzen. Und bei all diesen (gefühlt Millionen) Aktivitäten sind wir auch noch richtig gute Freunde geworden. Ja ihr Lieben … „Bloggen verbindet!“

Aber wer war, nachdem Maja im Herbst unser Gast war, der dritte Blog im Bunde??

 

Dieses Mal haben wir uns ein Bloggerpaar im Doppelpack eingeladen. Die Schlemmerkatze und der Brauonkel sind ganz große Genießer und damit liegen wir 6 absolut auf einer Wellenlänge. Cat ist die absolute Pastaqueen, die uns ruckzuck zu Tortellini Profis gemacht hat, und Jörg braut geniale Biere und weiss, mit einer Menge Fachwissen zu überzeugen. Am Wichtigsten allerdings, mögen wir die Beiden einfach so sehr. Seit unserem ersten Treffen bei Food.Blog.Meet. 2016 haben wir die zwei fleißigen Bienchen mehr als ins Herz geschlossen.

 

Dann aber jetzt auch mal zum Hauptpart – Dem Essen!

Dieses Jahr waren wir für die Vorspeise zuständig und haben uns auch riesig darüber gefreut. Wir lieben gute Vorspeisen, denn die Eröffnung eines Menüs setzt ganz klar den Kurs des Ganzen fest. Allerdings tuen wir uns bei Vorspeisen in der Entwicklung immer ein wenig schwer; es soll nicht zu viel sein, aber einen Salat oder eine Suppe (auch wenn wir beide sehr gerne mögen)  kann man auch nicht immer servieren!? Das Schöne ist ja, man wächst an seinen Aufgaben. Daher sind wir auch wirklich stolz auf unseren Menüstart, der einfach super harmoniert hat. 

 

Genug erzählt! Hier das ganze Rezept für 6 Personen:

Für die Rehterrine (1 l Terrinenform):

 

600 g Rehgulasch

 

5 Nelken

5 Zimtblüten

8 Wacholderbeeren

3 Muskatblüten

8 Pimentkörner

 

80 g durchwachsener Speck, grobe Würfel

80 ml Weinbrand

80 g Roggenbrötchen, altbacken

4 EL Pistazienkörner

200 g Zwiebeln, fein gewürfelt

3-4 Stängel Thymian

1/2 Bund Petersilie 

1 Bio-Orange, die Zesten davon

2 Eier

 

Öl | Salz | Pfeffer

Zubereitung:

  • Nelken, Zimtblüten, Wacholderbeeren, Muskatblüten und Pimentkörner in einer Pfanne einige Minuten rösten, auskühlen lassen und fein mörsern
  • gebt das Wild und den Speck in eine Schüssel
  • fügt die Gewürzmischung und den Weinbrand hinzu und vermengt alles
  • lasst das Fleisch für 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen
  • zerteilt die Brötchen und weicht sie mit etwas Wasser ein
  • zerhackt die Pistazien grob und stellt sie zur Seite
  • gebt die Fleisch-Speckmischung, Zwiebeln und das aufgeweichte Brot zweimal durch die feine Scheibe des Fleischwolfs
  • heizt den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vor
  • schneidet Zesten aus der Orange und vermengt sie mit der Fleischmasse
  • verquirlt die Eier und rührt auch diese unter die  Masse
  • schmeckt alles mit Salz & Pfeffer ab (bratet eine kleine Menge in einer Pfanne zum probieren)
  • füllt die Masse nun in eine gebutterte Terrinenform mit Deckel und verteilt die gehackten Pistazien gleichmäßig darauf
  • schiebt eine große Auflaufform in den Ofen und befüllt diese mit kochendem Wasser
  • nun stellt die Terrinenform in die Auflaufform, so dass diese ca. 2 Fingerbreit mit Wasser bedeckt ist
  • backt alles für 30 Minuten mit Deckel und 20 Minuten ohne Deckel
  • nehmt die Terrine aus dem Ofen, lasst sie komplett auskühlen und stürzt sie auf eine Platte und schneidet Scheiben daraus

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Für das Chutney (ca. 4 Gläser, 240 ml):

 

1 Zwiebel

200 g Trockenpflaumen

200 g frische entsteinte Pflaumen oder aus dem Glas

100 g frische Cranberries, halbiert

300 ml Rotwein

200 ml Apfelessig

4 cl Sliwowitz

1 Zimtstange

1 Sternanis

5 Kardamonkapseln 

6 Nelken

1 Muskatblüte

20 g Ingwer

 

200 g brauner Zucker 

100 g weißer Zucker

Zubereitung:

  • schält die Zwiebel, halbiert sie und schneidet dünne Scheiben
  • gebt alle Zutaten, außer dem Zucker, in einen Topf
  • lasst alles für min. 4 Stunden oder über Nacht ziehen
  • kocht die Mischung nun auf und lasst sie 10 Minuten köcheln
  • fügt den braunen und weißen Zucker hinzu und lasst das Chutney für ca. 40 Minuten bei geringerer Hitze köcheln lassen, bis es leicht andickt
  • füllt das Chutney in abgekochte Gläser und verschließt diese umgehend

Vorschlag zum Anrichten:

  • schneidet ganz dünne Brotscheiben und gebt diese kurz in eine Pfanne mit Olivenöl, bis das Brot knusprig ist
  • gebt eine Scheibe der Terrine auf den Teller, ggf. halbiert
  • etwas Chutney dazu und verziert den Teller mit ein wenig Cremé Fraîche und Thymian
  • gebt einen Brotchip dazu und schon kann serviert werden

Unsere Vorspeise kam bei den anderen Vieren ganz wunderbar an. Die Terrine und das Chutney sind in Kombination einfach eine Wucht und haben einen fulminanten Start für die nächsten tollen Gänge hingelegt, den wir uns erhofft haben.

 

Die Terrine und das Chutney leben vor allem von der leckeren Würzmischung. Wir vertrauen da immer voll und ganz auf die Gewürzmanufaktur unseres Vertrauens – Pfeffersack & Söhne. Generell sollte man immer zu Gewürzen von hoher Qualität greifen, denn wie auch bei Fleisch und anderen Lebensmitteln, macht es geschmacklich dann doch einen großen Unterschied. Die wunderschönen Keramiktöpfchen von P&S sind zudem auch noch ein echter Hingucker in der Küche.

 

Das wirklich tolle an dieser Vorspeise ist, dass sie perfekt vorzubereiten ist. Jeder, der schon einmal ein mehrgängiges Menü zubereitet hat, weiss … Zeitmanagement ist entscheidend! Die Terrine und das Chutney könnt ihr sogar schon einige Tage im Voraus zubereiten und dann heißt es nur noch, anrichten. Perfekt, oder?!

 

Also genau das Richtige für euer Weihnachtmenü.

Wie auch schon bei unserem letzten Food.Blog.Friends.-Dinner, waren wir wieder überrascht, wie wunderbar alle Gänge harmoniert haben, obwohl wir uns nicht vorher abgesprochen haben.

 

Das super leckere Hauptgericht von Gernekochen, das zauberhafte Dessert von der Schlemmerkatze und das geniale Glühbier vom Brauonkel findet ihr auch heute auf den jeweilen Blogs:

Hauptgericht | Gernekochen

Dessert | Schlemmerkatze

Glühbier | Braumanufaktur Schäfer

Wir hatten auf jeden Fall einen grandiosen Abend mit Freunden und neben tollem Essen ist das auch das Wichtigste.

 

Habt ihr denn alle schon eure Weihnachtessen geplant? Gibt es da ganz traditionelle Dinge oder immer etwas Neues?

 

Eure Jungs

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