Pasta alla panna con cipolla

mit Rinderfiletstreifen



Direkt bei uns ums Eck haben wir ein ganz nettes Shopping Center, indem wir auch regelmäßig einen Teil unserer Einkäufe erledigen. Üblicherweise machen wir das auf dem Weg nach Hause. Da das dann meist die Zeit ist, wo der kleine Hunger ruft, passiert es dann auch ab und an, dass wir nicht nur Butter, Zucker, Obst und Gemüse besorgen, sondern davor noch kurz bei unserem Burrito-Mann, vietnamesischen Imbiss oder auf Geflügel spezialisiertem Italiener vorbei schauen und eine Kleinigkeit essen, damit die Einkäufe nicht größer werden, als es wirklich sein muss …

Vor 2 Wochen war es wieder einmal soweit und wir sind durch eine Zutat, die Sascha eigentlich so gar nicht mag, so positiv überrascht worden, dass wir sofort eine Idee für ein neues Rezept hatten. Allerdings ist das einzige, das vom ursprünglichen Gericht übrig geblieben ist, die eine Zutat: Silberzwiebeln.

 

Die gibts zwar bei uns auch hin und wieder, aber eher dann, wenn wir zu Weihnachten oder Silvester, gesellig mit der Familie oder Freunden, Fondue oder Raclette futtern. Meist bleiben dann immer recht viele davon übrig und warten im Kühlschrank vergeblich darauf, gegessen zu werden. Aber das mit dem vergeblich ist nun vorbei. Ab sofort stehen sie bei uns immer mal wieder auf der Einkaufsliste, denn das Gericht, das wir euch heute zeigen, ist so lecker geworden, dass wir beim probieren fast gar nicht mehr aufhören wollten.

 

Aber zum Glück hatten wir uns vorher schon überlegt, eine so große Menge zuzubereiten, dass auch Oma Lore und meine Eltern noch jeder eine Portion abbekommen würden. Und da wir die Oma nicht enttäuschen wollten, haben wir uns dann doch zusammen gerissen und genügend für die drei aufbewahrt.

 

Jetzt aber schnell zu unserem Rezept, das ausnahmsweise mal ohne selbstgemachte Pasta auskommen musste …


Für 4-6 Personen braucht ihr diese Zutaten:

 

200 g braune Champignons, gesäubert und geviertelt

120 g Silberzwiebeln, abgetropft

etwas Butterschmalz

350 g Rinderfilet, am Stück

15-20 Cocktailtomaten

400 ml Rinderfond

1 TL Tellicherrypfeffer, gemörsert

1 Rosmarinzweig

400 g Sahne

etwas Salz & Pfeffer

2 TL Stärke, in etwas Sahne glatt gerührt


  • Heizt euren Backofen auf 120°C vor und stellt euch eine Auflaufform bereit
  • Erhitzt eine Pfanne und bratet mit etwas Butterschmalz das Filet von allen Seiten scharf an
  • Steckt ein Fleischthermometer von einer Seite in das Fleisch
  • Gebt es mit den Tomaten in der Auflaufform in den Ofen, bis es eine Kerntemperatur von 54°C hat
  • Löscht die Bratrückstände mit dem Rinderfond ab und füllt ihn in einen größeren Topf um (der sollte Platz für die Nudelmenge haben)
  • Gebt Pfeffer und Rosmarin dazu und lasst den Fond bei mittlerer Temperatur auf die Hälfte einkochen
  • Erhitzt genügend Wasser in einem großen Topf und kocht die Pasta al dente
  • bratet währenddessen in einer weiteren heißen Pfanne die Pilze scharf und ohne Fett, unter gelegentlichem Rühren, an
  • gebt die Silberzwiebeln dazu
  • Sobald das Gemüse bräunlich angebraten und der Fond reduziert ist, gebt es mit der Sahne zum Fond
  • Schmeckt eventuell noch mit Salz und Pfeffer ab und dickt die Sauce mit der angerührten Stärke, unter Rühren, an
  • Wenn die Kerntemperatur erreicht ist, nehmt das Filet aus dem Ofen und wickelt es für 3-4 Minuten in Alufolie ein und lasst es ruhen
  • Gebt einen Teil der Tomaten zur Sauce, den Rest behaltet für die Deko zurück
  • Gießt nun die Fussili ab, gebt sie zur Sauce in den Topf und rührt sie vorsichtig unter
  • Nehmt das Fleisch aus der Folie und schneidet es auf
  • Jetzt geht’s nur noch ans Anrichten und Servieren … und natürlich Genießen!


| Tipp | Tipp | Tipp |

Wer seine Pasta unbedingt selber machen möchte, dem können wir das auf jeden Fall auch raten, denn die schmeckt nochmal so gut! Und viel Aufwand ist es ja ohnehin nicht. Achtet nur darauf, dass ihr den Teig ein paar Stunden vorher zubereitet. Ein Rezept dafür findet ihr hier auf dem Blog.



Wir haben ja schon so einige Pastagerichte zubereitet und gegessen. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, eine gute Sahnesauce ist einfach unglaublich lecker. Da so ein Nudelgericht doch ziemlich gehaltvoll ist, gibt es Pasta alla panna bei uns nur selten.

 

Aber kennt ihr das auch? Wenn man etwas eher selten isst, dann ist es einfach etwas Besonderes und das Genießen fällt ganz leicht.

 

Wir hoffen, euch gefällt unser neues Rezept. 

Wie sieht denn eure Lieblingspasta aus?

Schreibt uns gerne in die Kommentare ... mit Bild wäre natürlich besonders schön.

 

Eure Jungs

| Torsten |