Mediterraner Apfelkuchen

Der Herbst ist da und er fühlt sich zwischendurch schon fast wie Winter an. Da haben wir uns in der vergangenen Woche eine kleine Auszeit gegönnt und sind für einige Tage zu Sascha’s Eltern ins „Tälchen“ gefahren und haben die Seele einfach mal baumeln lassen.

 

Von den Eltern bekocht werden, lecker essen und dann bei einem Weinchen überGott und die Welt quatschen …

 

Doch dann kam uns der Apfelbaum hinter dem Haus in den Sinn und Torsten rannte sofort raus, um zu testen, ob sie schon reif sind. Und? Sie waren reif! Da war natürlich klar, dass wir nicht alle hängen lassen konnten und haben gleich ein Eimerchen geholt und mit dem Ernten begonnen.

 

Noch bevor wir in der Küche waren, hatten wir uns grob überlegt, was wir damit anstellen würden. Erst einmal die Küche und das Kämmerchen durchforstet, was so alles vorhanden war. Und da Sascha’s Mutter für alle Eventualitäten gerüstet sein wollte, hatte sie auch frische Hefe eingekauft. Und los ging’s …

 

Mediterraner Apfelkuchen

Mediterraner Apfelkuchen_Rezept_backen

 

Mediterraner Apfelkuchen_Rezept_backen 

mediterraner apfelkuchen rezept backen | Der Herbst ist da und er fühlt sich zwischendurch schon fast wie Winter an. Da haben wir uns in der vergangenen Woche eine kleine Auszeit gegönnt und sind für einige Tage zu Sascha's Eltern ins "Tälchen" gefahren und haben die Seele einfach mal baumeln lassen.

Mediterraner Apfelkuchen

4 von 1 Bewertung
Portionen 26 er Springform

Zutaten
  

Für den Teig:

  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 1/2 Pckg. Vanillepudding
  • 200 ml Milch
  • 13 g frische Hefe
  • 90 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz

und für die Füllung:

  • 2 EL Butter geschmolzen
  • 4-5 Zweige Rosmarin
  • 750 g Äpfel geschält, gewürfelt und mit Zitronensaft (1/2 Zitrone) verrührt
  • 3 EL brauner Zucker
  • 2 TL frischer Rosmarin gehackt
  • 1/2 Zitrone der Abrieb davon
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 TL Puddingpulver
  • 1 1/2 EL Stärke

Anleitungen
 

  • Bereitet als erstes den Hefeteig vor, denn der muss ca. 1 Stunde gehen, um seine Menge zu verdoppeln. Dafür das Mehl mit dem Puddingpulver vermischen, die Milch, Butter, Zucker und Salz erwärmen, so dass die Butter schmilzt und die Hefe hineinbröckeln und verrühren, bis sie sich aufgelöst hat.
  • Dann diese Hefemilch zur Mehlmischung geben und für mindestens 10 Minuten mit dem Knethaken oder auch von Hand (wer sich noch etwas austoben möchte) gründlich kneten.
  • Jetzt mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit könnt ihr die Äpfel vorbereiten und die Zutaten für die Füllung bereit stellen.
  • Schmelzt in einem Topf 2 EL Butter, gebt die Rosmarinzweige und die Apfelwürfel hinzu und schwitzt sie kurz darin an. Stellt den Topf zur Seite, gebt den braunen Zucker unter die Würfel und lasst sie ziehen, bis der Teig genug gegangen ist.
  • Stellt euren Backofen nun auf 170°C Ober-/Unterhitze, damit er vorheizen kann.
  • Siebt die Äpfel ab, fangt die Flüssigkeit auf und hebt den gehackten Rosmarin, den Zitronenabrieb und die Pinienkerne unter.
  • Fettet und mehlt eine Springform, rollt auf eurer ebenfalls bemehlten Arbeitsfläche den Teig rund aus, so groß, dass er etwas größer als die Form ist und gebt ihn hinein. Drückt den Teig am Boden und auch am Rand an, streut das Puddingpulver über den Teigboden und dann kommen die Äpfel hinein. Drückt sie ebenfalls etwas an. Verrührt die Stärke mit der aufgefangenen Flüssigkeit und verteilt sie über der Apfelfüllung und backt den Kuchen für 30 Minuten.
Rezept ausprobiert?Erzähl uns wie du es fandest.

Obwohl der Kuchen sowas von lecker riecht, wenn ihr ihn aus dem Ofen holt, muss er noch etwas auf einem Kuchengitter abkühlen, bevor ihr ihn genießen könnt, aber ganz kalt muss er nicht sein.

Wenn euch jetzt also die Lust gepackt hat, diesen Apfelkuchen nach zu backen, dann lauft in den Garten, zum Obsthändler oder in den Supermarkt und besorgt euch Äpfel. Sascha’s Eltern haben Delicious im Garten, der beim Backen kaum zerfällt und daher die Stücken nicht zu Muß werden …

Also viel Spaß beim Nachbacken. Wir wünschen euch einen leckeren Nachmittagssnack 😉

Eure Jungs

2 Antworten

  1. 4 stars
    Na gut, ihr wollt ja einen Kommentar!
    Gestern hab ich versucht, den Kuchen genau nach Rezept nachzubasteln. Der Hefeteig war sehr weich, jedoch nach genügend Knet- und Gehzeit mit gefetteten Händen gut zu bearbeiten, Mein Pech: Ich hatte keine 26er Springform, also hab ich zwei 20er Formen gefettet. Die erste Ladung Äpfel (Ich habe mindestens 5 verschiedene Sorten genommen) hab ich wie angegeben mit dem angebratenen Rosmarin zusammen gedünstet. Leider hat der Rosmarin ziemlich viele Nadeln gestreut, und das kann ich gar nicht ab: Rosmarin-Nadeln im Essen. Also hab ich die ganze Masse durch die „Flotte Lotte“ mittlere Scheibe gedreht. So ca. 15-20 Nadeln musste ich dennoch per Hand entfernen, aber das wars auch. Die Nadeln zum Zerhacken hinterher habe ich wirklich winzigklein gehackt. Damit war dann eine Springform bis obenhin gefüllt. Weil ich ja doch noch eine Form hatte, hab ich Ingwer gerieben, Zitrone gequetscht, Äpfel gewürfelt und die nächste Ladung gedünstet. Die Form hatte sogar einen Berg. Übergekocht ist aber nur die Form mit der durchgedrehten Masse.
    Meine Gäste und ich waren glücklich, dass wir zweierlei Apfelkuchen testen konnten. Die Konsistenz beim Ingwerkuchen hat uns deutlich besser gefallen als beim durchgedrehten Rosmarinapfelmus. Geschmacklich konnten beide punkten, besonders auch, weil die Kuchen nicht übersüßt waren.
    Der Rosmarin hat hat dem ganzen zusammen mit den Pinienkernen einen neuen Twist gegeben, der gut ankam. Wie ich das Rosmarin-Problem der verlorenen Nadeln nächstes Mal lösen werde, weiß ich noch nicht.
    Guten Appetit
    El-Fee

    1. Hi Liebe Birgit,
      aber natürlich möchten wir wissen, ob unser Rezept gut angekommen ist. Und nicht nur wir und unsere Family und Freunde die Rezepte sehr gerne mögen.
      Dass bei Dir ein wenig von unserem Ursprungsrezept schief gelaufen ist, liegt natürlich auch ein wenig in der Natur der Sache … Andere Form(en),
      andere Konsistenzen etc. Aber somit weiss ja jetzt auch jeder, der einen ähnlichen Gedanken hat, das Rezept abzuändern, dass es nicht immer so einfach ist,
      etwas umzuändern. (Um ganz ehrlich zu sein, wenn wir mal ein Rezept mengenmäßig auf andere Formen umrechnen müssen, dann fragen wir immer Saschas Papa. Der ist Ingenieur und ist da wirklich immer absolut korrekt drin ;-).
      ABER! Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass Dir und Deinen Gästen unser Twist mit dem Rosmarin und den Pinienkernen zumindest geschmacklich so gut gefallen hat. Und wir hoffen, dass Dein Rosmarin-Apfelkompoot-Fisakso Dich nicht davon abhalten wird, unsere Rezepte weiter zu lesen und auszuprobieren.
      Wir danken Dir nochmals fürs Nachbacken und auch Deinen Kommentar und wünschen Dir eine gute Restwoche.
      Liebe Grüße
      Deine Jungs

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