Krautschupfnudeln mit Kabanossi

Schupfnudeln mit Kraut und Kabanossi. Zum einen ist das ein Gericht, das Sascha’s Mama früher oft zubereitet und das die Familie immer gerne gegessen hat. Zum anderen verarbeitet Torsten’s Mama jedes Jahr mit ihrer Freundin Brigitte Weißkohl zu Sauerkraut. Das Kraut wird in einem alten kühlen Keller in Steingut-Behältern gelagert und zum Jahresbeginn ist es fertig. Meist wird ein Teil dann noch schnell während der kalten Jahreszeit verputzt, aber ein großer Teil wird zum Einfrieren an die Familie verteilt. Also haben wir endlich das Rezept für Krautschupfnudeln mit Kabanossi aufgeschrieben.

Wir fanden, dass diese beiden zusammen passenden Geschichten Grund genug sind, um euch dieses Gericht mit dem Schupfnudel-Rezept von Sascha’s und dem 2014er Sauerkraut von Torsten’s Mutter in der tollen Pfanne zu zeigen …

Also nichts wie los, um mehlig kochende Kartoffeln zu besorgen. Alles andere habt ihr bestimmt eh zu Hause. Ausserdem gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten, diese leckere Kartoffelbeilage zu servieren …

Eure Jungs


Krautschupfnudeln mit Kabanossi

Rezept für ein leckeres Pfannengericht. Krautschupfnudeln und dazu die würzige Kabanossi-Wurst!
5 von 1 Bewertung
Vorbereitungszeit 40 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Arbeitszeit 1 Std.
Gericht Fleischgericht, Pfannengericht
Land & Region Deutschland
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

Schupfnudeln

  • 800 g Kartoffeln mehlig kochende
  • 140 g Weizenmehl Type 405
  • 25 g Kartoffelstärke
  • 1 Ei
  • Salz / Muskat
  • 20 g Butter weich

Für die Krautschupfnudel-Pfanne

  • Butterschmalz zum anbraten der Schupfnudeln
  • 400 g Sauerkraut gut abgetropft
  • 4 Kabanossi in Scheiben geschnitten
  • etwas Salz & Pfeffer

Anleitungen
 

Schupfnudeln

  • Um die Schupfnudeln herzustellen, kocht ihr zunächst die Kartoffeln mit der Schale gar. Hier gibt es 2 Versionen. Die einen nutzen Salzwasser, die anderen lassen das Salz weg. Wir finden, dass es keinen Sinn macht, mit Salz zu kochen, da der Geschmack durch die Pelle der Kartoffel eh nicht ins Innere eindringt …
  • Noch heiss, pellt ihr die Schale der Kartoffeln ab und entfernt die eventuell übrig gebliebenen „Augen“. Stampft die Kartoffeln gut durch, damit keine festen Stückchen mehr zurückbleiben. Gebt dann das Mehl, Stärke, Ei, Salz und Muskat, sowie 20 g Butter dazu und vermengt die Masse mit Holzlöffel oder den Händen zu einem glatten Teig. Lasst ihn etwa 20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen.
  • Am besten arbeitet ihr für die Schupfnudelherstellung zu zweit. Bringt dafür Salzwasser in einem großen Topf zum kochen und stellt direkt eine große Schüssel mit Eiswasser, sowie einen Teller mit Küchenkrepp daneben. Das Abschrecken der gekochten Schupfnudeln verhindert nach dem Garen das Aneinanderkleben.
  • Nehmt jetzt einen Teil des Teiges aus der Schüssel und rollt eine etwa 30 cm lange und 2 cm dicke Rolle daraus. Stecht dann ein ca. 1 cm großes Stück der Rolle davon ab und rollt es mit beiden bemehlten hohlen Handflächen (die obere Hand um 90° versetzt zur unteren) in die typische Schupfnudelform und gebt sie direkt ins kochende Wasser. Das macht ihr nun mit dem kompletten Teig. Sobald die Kartoffelnudeln gar sind, schwimmen sie an der Oberfläche des Wassers und können kurz im Eiwasser abkühlen und dann auf dem Küchenkrepp abtropfen.

Krautschupfnudel-Pfanne

  • Jetzt geht es relativ schnell, denn ihr erhitzt eine Pfanne bratet darin die Kanbanossi-Scheiben bis sie schön angebraten sind. Nehmt die Kabanossi aus der Pfanne und bratet in dem Fett der Kabanossi eure Schupfnudeln goldbraun an. Nun kommt die Wurst zurück in die Pfanne und auch das Sauerkraut kommt dazu.
  • Vermengt alle Zutaten vorsichtig, damit die Nudeln nicht brechen und würzt mit etwas Salz und Pfeffer. Fertig!
Stichwörter Sauerkraut
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2 Antworten

  1. 5 stars
    Sooooo lecker!!
    Ich kaufe ehrlich gesagt frische Schupfnudeln, aber das Rezept an sich hat uns vollends überzeugt. MEGA LECKER. Außerdem schnell und einfach gemacht.

    1. Hallo Uschi,
      klar … frische gekaufte gehen natürlich auch.
      Man muss ja nicht immer alles selber machen. Aber
      manchmal haben wir einfach Lust dazu und sie schmecken
      ja auch nochmal ein wenig leckerer … finden wir.
      Toll, dass dir unser Rezept gefällt und ganz lieben Dank
      fürs Nachmachen :-).
      Deine Jungs

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