Im Juli haben wir von dem tollen #AllClad Kochwettbewerb für Blogger und Bloggerinnen erfahren und uns sofort darum beworben, mitmachen zu dürfen. Unter dem Thema #PotsandPansParty wurden 15 Blogger/innen in Deutschland und Österreich ausgewählt, jeweils ein Rezept mit Fotos zu veröffentlichen, das in einer Pfanne oder einem Topf von All-Clad präsentiert wird.

 

Wir hatten das große Glück, dabei sein zu dürfen und haben uns gar nicht so lange überlegen müssen, was wir leckeres kochen werden. Zunächst einmal stand schon fest, dass wir das Gericht in einer Pfanne anrichten werden, die wir dann auch ganz schnell dafür zur Verfügung gestellt bekommen haben.

 

Der Gedanke dabei ging direkt in eine Richtung. Schupfnudeln mit Kraut und Kabanossi. Zum einen ist das ein Gericht, das Sascha's Mama früher oft zubereitet und das die Familie immer gerne gegessen hat. Zum anderen verarbeitet Torsten's Mama jedes Jahr mit ihrer Freundin Brigitte Weißkohl zu Sauerkraut. Das Kraut wird in einem alten kühlen Keller in Steingut-Behältern gelagert und zum Jahresbeginn ist es fertig. Meist wird ein Teil dann noch schnell während der kalten Jahreszeit verputzt, aber ein großer Teil wird zum Einfrieren an die Familie verteilt.

 

Wir fanden, dass diese beiden zusammen passenden Geschichten Grund genug sind, um euch dieses Gericht mit dem Schupfnudel-Rezept von Sascha's und dem 2014er Sauerkraut von Torsten's Mutter in der tollen Pfanne zu zeigen ...

Krautschupfnudeln mit Kabanossi

Krautschupfnudeln mit kabanossi

Unser Rezept für 4 Personen (ca. 120 Schupfnudeln):

800 g mehlig kochende Kartoffeln
140 g Weizenmehl Type 405
25 g Kartoffelstärke
1 Ei
  Salz / Muskat
20 g weiche Butter
400 g Sauerkraut (gut abgetropft)
40 g Butter
1 TL Kümmel
4 Kabanossi (in Scheiben geschnitten)
  Butterschmalz (zum anbraten der Schupfnudeln)
  Schmand (zum Servieren)

Um die Schupfnudeln herzustellen, kocht ihr zunächst die Kartoffeln mit der Schale gar. Hier gibt es 2 Versionen. Die einen nutzen Salzwasser, die anderen lassen das Salz weg. Wir finden, dass es keinen Sinn macht, mit Salz zu kochen, da der Geschmack durch die Pelle der Kartoffel eh nicht ins Innere eindringt ...


Noch heiss, pellt ihr die Schale der Kartoffeln ab und entfernt die eventuell übrig gebliebenen "Augen". Stampft die Kartoffeln gut durch, damit keine festen Stückchen mehr zurückbleiben. Gebt dann das Mehl, Stärke, Ei, Salz und Muskat, sowie 20 g Butter dazu und vermengt die Masse mit Holzlöffel oder den Händen zu einem glatten Teig. Lasst ihn etwa 20 Minuten bei Raumtemperatur ziehen.

Krautschupfnudeln mit Kabanossi

Am besten arbeitet ihr für die Schupfnudelherstellung zu zweit (oder ihr seid einfach ganz fix ...). Bringt dafür Salzwasser in einem großen Topf zum kochen und stellt direkt eine große Schüssel mit Eiswasser, sowie einen Teller mit Küchenkrepp daneben. Das Abschrecken der gekochten Schupfnudeln verhindert nach dem Garen das Aneinanderkleben.


Nehmt jetzt einen Teil des Teiges aus der Schüssel und rollt eine etwa 30 cm lange und 2 cm dicke Rolle daraus. Stecht dann ein ca. 1 cm großes Stück der Rolle davon ab und rollt es mit beiden bemehlten hohlen Handflächen (die obere Hand um 90° versetzt zur unteren) in die typische Schupfnudelform und gebt sie direkt ins kochende Wasser. Das macht ihr nun mit dem kompletten Teig. Sobald die Kartoffelnudeln gar sind, schwimmen sie an der Oberfläche des Wassers und können kurz im Eiwasser abkühlen und dann auf dem Küchenkrepp abtropfen.

Krautschupfnudeln mit Kabanossi

Jetzt geht es relativ schnell, denn ihr erhitzt eine Pfanne mit Butterschmalz und bratet die Schupfnudeln von den Seiten her schön an, bis sie goldbraun sind. In einer 2. Pfanne bratet ihr die Kabanossischeiben in Butter gleichmäßig an, gebt dann das Kraut hinzu. Alles gut durchbraten und mit Kümmel würzen. Aber nicht zu lange, denn sonst wird das Kraut zu trocken.


Zum Schluss gebt ihr die Schupfnudeln dazu, vermengt alle Zutaten vorsichtig, damit die Nudeln nicht brechen und serviert mit einem Klecks Schmand.

Krautschupfnudeln mit Kabanossi

Wer von euch noch keine Schupfnudeln selber zubereitet hat, aber sie im allgemeinen gerne isst, der MUSS unser Rezept einfach ausprobieren. Ihr werdet nie wieder gekaufte verwenden! Und ganz ehrlich ... So lange dauert die Zubereitung gar nicht. Ihr könnt zum Beispiel den Teig schon am Tag zuvor machen oder sogar die Schupfnudeln vorkochen. Das Anbraten geht dann genauso fix, wie mit einem Fertigprodukt.


Also nichts wie los, um mehlig kochende Kartoffeln zu besorgen. Alles andere habt ihr bestimmt eh zu Hause. Ausserdem gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten, diese leckere Kartoffelbeilage zu servieren ...


Was sind so eure Klassiker bei diesem Thema? Wir sind gespannt :-)


Eure Jungs


Die Pfanne wurde uns von All-Clad zur Verfügung gestellt!





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