Kalter Adventshund

ohne Palmfett


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Diesen Sonntag fängt nun wirklich die Adventszeit an. War es doch so, dass wir gefühlt vor einigen Wochen, noch in kurzer Hose herumlaufen konnten und nun soll es echt fast schon Weihnachten sein ... aber so ist das nun mal. Die Zeit vergeht, wie im Flug und dennoch genießen wir jede Zeit des Jahres.

So geht es uns auch während der kälteren Monate. Vielleicht sogar, gerade deswegen,

denn so kuschelt man sich doch immer wieder so gerne an einem Sonntag Nachmittag auf dem Sofa in eine warme Wolldecke, kocht sich einen heißen Tee und genießt den, zusammen mit einem leckern Stück Kuchen oder Torte, bei einer brennenden Kerze und einem guten Buch oder einem schönen Film.

 

Wir sind jedes Jahr aufs Neue auf diese Zeit eingestellt und freuen uns immer auf den Duft in unserer Küche, der entsteht, wenn wir die Advents- und Weihnachtsbäckerei starten. Da man ja nicht jedes Jahr die Plätzchen neu erfinden kann, haben wir uns, wie ihr ja schon in den vergangenen Wochen gesehen habt, anderen leckeren, in diese Zeit passenden Dingen hin gegeben.

 

Heute haben wir DEN Kindergeburtstagskuchen, der früher auf keinem fehlen durfte, nach ganz Langem, einmal selber zubereitet. Und das natürlich mit winterlich duftenden Gewürzen aromatisiert. Und dabei durfte auch ein kleiner Schuss Weinbrand nicht fehlen. Perfekt passend zum heißen Tee war das der Knaller.

 

Wie wir unseren "Kalten Adventshund" zubereitet haben? Schaut selber ...


Für 1 Kastenform benötigt ihr:

 

300 g Edelbitter Schokolade (85% Kakaoanteil)

200 g Vollmilchschokolade

2 EL Kakao

300 g Kokosfett

 

2 Eier

80 g Puderzucker

5 EL Weinbrand

 

1/2 Zimtstange

1 Muskatblüte

4 Nelken

1 Pimentkorn

3 Pfefferkörner

4 Cardamonkerne

6 Sternaniskerne

 

ca. 250 g Butterkekse

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  • schmelzt in einem Topf über dem Wasserbad die Schokolade mit dem Kokosfett und Kakao
  • rührt ab und zu um und stellt die flüssige Schokolade zur Seite, damit sie etwas herunterkühlt
  • unterdessen mahlt ihr die Gewürze in einem Mörser oder einer Gewürzmühle
  • schlagt mit dem Schneebesen, Mixer oder der Küchenmaschine die Eier mit dem Puderzucker richtig schaumig
  • gebt den Weinbrand zur Schokoladenmischung und rührt die Ei-Zuckermasse und die Gewürzmischung darunter
  • fettet eine Kastenform und legt sie ganz glatt mit Frischhaltefolie aus
  • füllt auf den Boden der Form ein wenig von der Schokomasse und legt darauf eine Schicht Butterkekse
  • begießt die Keksschicht dann wieder mit etwas Schokolade und macht weiter so, bis die Form voll ist
  • schließt aber auf jeden Fall mit einer Schokoschicht ab
  • lasst den Kuchen nun vollständig erkalten und Lager ihn dann im Kühlschrank

Tipp | Tipp | Tipp

Da in die meisten Kastenformen, keine zwei Butterkekse nebeneinander passen, zerbrecht einfach einige so, dass sie neben die anderen in die Form passen. Das darf dann auch gerne einmal etwas wild aussehen. Am Ende schmeckt unser kalter Adventshund immer gleich gut. 
Vor dem Servieren solltet ihr den Hund aber etwa 1/2 Stunde vorher aus dem Kühlschrank holen. dann schneidet er sich besser.


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Eigentlich hätten wir diesen Hund unserem Freund Robbie vorbei bringen müssen, denn der denn aller ersten kalten Hund, den wir je zubereitet haben, haben wir ihm geschenkt. Der ist ein absoluter Fan davon. Allerdings müssen wir heute eingestehen, dass der damals nicht so gut geworden ist. 

Weil wir damals schon kein Palmfett oder Palmöl verwenden wollten, haben wir es mit Butter ausprobiert. Das hatte aber nicht ein so tolles Ergebnis, wie jetzt mit Kokosfett.


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Aber man lernt ja immer wieder etwas dazu und entwickelt sich weiter. Daher könne wir euch unser Rezept wirklich nur empfehlen. Wer einen kalten Hund mag, der liebt unsere vorweihnachtliche Version, die auch zu jeder anderen Zeit im Jahr schmeckt, ganz bestimmt.

 

Ist der "Kalte Hund" oder wie er bei Torsten zu Hause auch oft genannt wurde, die "Kalte Hundeschnautze", auch eine Erinnerung an eure Kindheit? Oder gibt es andere Kuchen oder Süßigkeiten, die euch und diese Zeit versetzen, sobald ihr daran denkt?

 

Lasst uns wissen, wie das bei euch ist und deckt euch ein mit den Zutaten, damit der Advent auch mit unserem Kuchen beginnen kann.

 

Eure Jungs