Unser Jahresrückblick 2021 – Was ein verrücktes Jahr, oder?! | #foodblogbilanz2021

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Wir können nicht glauben, dass es schon ein Jahr her ist, dass wir uns hingesetzt haben, um unseren Jahresrückblick 2020 zu schreiben. Es kommt uns vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass wir über alles nachgedacht haben, was in den letzten 12 Monaten passiert ist – von neuen Foodie-Trends, Panikattacken, über all den Corona-Mist, bis hin zur Eröffnung unseres eigenen Studios. Und jetzt sind wir wieder hier und bereit, unsere Gedanken für 2021 mit Euch zu teilen. Was für ein verrücktes Jahr das doch wieder war! Also lasst uns ohne Umschweife loslegen.

Von Lockdown zu "Einfach weitermachen"

„Wie geht es Euch allen? Wir hoffen, Ihr seid alle gesund!“

Diese Frage konnte man dieses Jahr wohl nicht oft genug stellen. Wir haben das neue Jahr begonnen, wie wir es beendet haben – im Lockdown! Aber auch wenn 2020 ein wirklich doofes Jahr war, sind wir echt gut gestartet. Unser Oma Lore – Foodstudio hat so langsam Fahrt aufgenommen und so hatten wir urplötzlich ein ganz neues Thema auf dem Plan. Denn zum Jahresanfang kamen die ersten Anfragen für die Vermietung unserer Küche! Wir haben natürlich direkt auch wieder ein buntes Potpourri an Rezepten für Euch veröffentlicht und ich hatte schon die ersten großen Fotoshootings für verschiedene Kunden auf dem Tisch.

Also war uns schnell klar … keine Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken, nun hieß es, weitermachen. Mir ging es zum Glück auch langsam wieder besser (ich hatte Euch ja im letzten Jahr von meinen Panikattacken berichtet) und tatsächlich hat mich das neue Umfeld im Studio extrem beflügelt und einen dringend nötigen Push gegeben. So wurde unser Studio ganz schnell unser zweites zu Hause … wobei, wir sind tatsächlich mehr dort als zu Hause! Allerdings war Torsten dann die ersten Monate des Jahres völlig ausgeschaltet und musste sich arbeitstechnisch mal komplett zurück ziehen. Das habt Ihr bestimmt auch auf dem Blog gemerkt …

Ein wenig Reisen für die Seele!

Wart Ihr jemals so beschäftigt, dass Ihr nur noch daran denken konntet, eine Pause zu machen und dem Alltag zu entfliehen? So haben wir uns in letzter Zeit gefühlt, und wir sind bestimmt nicht die Einzigen. Wir haben uns voll und ganz in die Arbeit gestürzt und das hat zur zweiten Jahreshälfte extrem an uns gezerrt. Ganz ehrlich – ich glaube ich war im ganzen Leben noch sie so urlaubsreif, wie Ende des Sommers. War in 2020 kaum an Reisen zu denken, hatten wir in 2021, Dank der Impfungen wieder mehr Hoffnung und so haben wir im September die Chance genutzt und sind endlich mal wieder rausgekommen!

Als dann die Möglichkeit kam, in Kombination mit ein paar Fotojobs ins europäische Ausland zu reisen, haben wir sie sofort ergriffen. Also ging es in die Schweiz, Österreich und Italien. So richtig entspannt ist das Reisen momentan definitiv noch nicht, denn man hängt doch ständig am Smartphone und checkt, ob sich etwas an der Lage ändert, gibt es neue Ein- und Ausreisebedingungen etc. … wir hoffen so sehr, dass das in 2022 einfacher werden wird. Aber es hat so so gut getan und das ist die Hauptsache!

Eröffnung x 2 - unser Foodstudio

Aber nicht nur zum Reisen sind wir in diesem Jahr endlich wieder gekommen, auch nach über einem Jahr konnten wir endlich unser Foodstudio offiziell einweihen. Denn ohne diesen Meilenstein gebührend zu feiern, fühlte es sich nur so halb richtig an. Da wir uns aber nunmal immer noch in einer Pandemie befinden und trotz Impfungen vorsichtig sein müssen, fiel sie kleiner aus, als ursprünglich mal geplant. Wir haben das ganze auch kurzerhand in zwei Eröffnungen aufgeteilt … einmal mit Bloggern und Partnern und dann Tag 2 mit Family und Friends! Und hier noch unser Sorry dafür, dass wir ganz viele liebe Menschen nicht einladen konnten, die hätte dabei sein „müssen“.

Somit war auch offiziell der Startschuss für unsere Zukunft gesetzt und das Studio wird mehr und mehr zu einem komplett neuen Berufsfeld für uns, aber vor allem für mich. Mit einer Sache quasi bei Null anzufangen, fühlt sich echt aufregend an und wir merken jeden Tag, wie viel wir noch zu lernen haben! Plötzlich sind wir nicht mehr „nur“ Foodblogger im Internet und ich als Fotograf tätig – plötzlich haben wir da eine Eventlocation, Mietküche und auch noch einen Shop mit vielen Produkten. Da muss im neuen Jahr auf jeden Fall auch noch ganz viel neugeordnet werden und wir müssen uns einen Weg aufzeichnen, den wir dann gehen möchten.

Und plötzlich sind wir

DREI!

2021 ist etwas passiert, mit dem wir so schnell nie gerechnet hätten – wir haben unser Team aufgestockt! Mit all der neuen Arbeit ums Studio und Torsten in einem Vollzeitjob, habe ich es einfach nicht mehr alleine geschafft. Durch einen lustigen Zufall flatterte dann Anfang diesen Jahres Davids Initiativbewerbung in unser Postfach! 

Es gibt so Menschen, da hat man einfach ein gutes Gefühl und so hat David dann auch direkt als Freiberufler bei uns gestartet und uns in allen Bereichen kräftig unter die Arme gegriffen! Wir sind zu einem echten Top-Team zusammengewachsen und freuen uns so sehr, ihn seit November fest eingestellt zu haben.

Ohne David wären wir echt aufgeschmissen und wir sind so glücklich, dass er es mit uns, dem alten Ehepaar aushält. Er ist die Stimme im Hintergrund, die uns den Rücken frei hält, uns zurück auf Kurs bringt, schlechtes Gewissen und Motivator.

DANKE DAVID -Wir freuen uns auf ein gemeinsames 2022!

Wir sind gespannt, wer 2022 unser Team verstärkt …

Team20Oma20Lore 2 | Wir können nicht glauben, dass es schon ein Jahr her ist, dass wir uns hingesetzt haben, um unseren Jahresrückblick 2020 zu schreiben. Es kommt uns vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass wir über alles nachgedacht haben, was in den letzten 12 Monaten passiert ist - von neuen Foodie-Trends, Panikattacken, über all den Corona-Mist, bis hin zur Eröffnung unseres eigenen Studios. Und jetzt sind wir wieder hier und bereit, unsere Gedanken für 2021 mit Euch zu teilen. Was für ein verrücktes Jahr das doch wieder war! Also lasst uns ohne Umschweife loslegen.

#foodblogbilanz2021

Es ist meine ganz persönliche Tradition am Silvester-Vormittag unsere Foodblogbilanz zu schreiben, zu der Feed me up before you go-go immer aufrufen. Jetzt aber mal los mit unserer Bilanz und den üblichen Fragen:

1. Was war 2021 Dein erfolgreichster Blogartikel?

Wie immer haben wir einen Haufen Evergreens in der Liste, wie den unangefochtenen Spitzenreiter – Torstens Schwarzbrot! Aber wenn wir uns die Rezepte aus diesem Jahr anschauen, gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Rezepten. Dabei hat der Schneller griechischer Feta-Nudel-Auflauf knapp den Sieg vor dem Honig-Senf-Hähnchen vom Backblech. Darüber müssen wir oft schmunzeln, denn im Bereich Social Media sind unsere Backrezepte in der Regel erfolgreicher. So ist unser erfolgreichster Instagram-Post unser Schneckenkuchen mit Haselnussfüllung!

2. Welche drei Deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben Dir persönlich am meisten bedeutet?

Wir fangen mal direkt mit unseren Mozartkugeln  an, denn die waren zum Jahresanfang direkt ein Highlight. Nach viel zu langer Zeit haben wir nämlich mit der lieben Schlemmerkatze gebacken – sie hat nämlich diese Mozart-Torte und wir die Mozartkugeln beigesteuert. Dabei durfte sie auch direkt mal Torstens Perfektionismus in Action erleben, denn jedes Kügelchen wurde mit einer Waage auf ein exaktes Gewicht gebracht!

Der zweite Beitrag ist unser Rainbow Cake, dem wir zum diesjährigen Pride eine Neuauflage geschenkt haben. Als schwules Paar ein Stück weit öffentlich zu sein, ist für uns immer noch ein großes Privileg, denn wenn wir nur einem Menschen Wegweiser und Unterstützung sein können, dann ist es genau richtig so. Wir beide haben uns Vorbilder in den Medien gewünscht, warum also nicht selbst eins sein?!

Beitrag Nummer drei ist unser Kartoffel-Winzerbrot, das in vielerlei Hinsicht ein besonderes Erlebnis war. Wir hatten die wundervolle Gelegenheit, dem Kölner Handwerks-Bäcker Tim Bergheim über die Schulter zu schauen und gemeinsam je ein eigenes Kartoffel-Brotrezept zu veröffentlichen. Seins war seiner Heimat gewidmet und mit Kölsch veredelt und wir haben meine Heimat und unserer Leidenschaft, dem Wein einen Platz in unserem Rezept gegeben. Torsten konnte seine Brotback-Leidenschaft voll ausleben und laut seiner Aussage: „Das Beste Brot, das wir je gebacken haben … mal vom Schwarzbrot abgesehen!“

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben Dich am meisten inspiriert?

Wir müssen gestehen, dass wir dieses Jahr echt sehr bei uns waren und kaum andere Blogs lesen konnten. Wir haben aber jedes mal unsere Fix auf dem Tisch-Runden gefreut und dann auch bei unseren Bloggerfreund:innen mitgelesen. Ein Post, der uns besonders in Erinnerung ist, ist dieser hier für Feta-Spargel von Maja aka Moey’s Kitchen. Warum? Wir durften das leckere Gericht live verkosten, denn wir haben uns eine wunderbare Auszeit in ihrem Freienhäuschen gegönnt und erinnern uns so gerne daran zurück.

IMG 8220 | Wir können nicht glauben, dass es schon ein Jahr her ist, dass wir uns hingesetzt haben, um unseren Jahresrückblick 2020 zu schreiben. Es kommt uns vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass wir über alles nachgedacht haben, was in den letzten 12 Monaten passiert ist - von neuen Foodie-Trends, Panikattacken, über all den Corona-Mist, bis hin zur Eröffnung unseres eigenen Studios. Und jetzt sind wir wieder hier und bereit, unsere Gedanken für 2021 mit Euch zu teilen. Was für ein verrücktes Jahr das doch wieder war! Also lasst uns ohne Umschweife loslegen.

4. Welches der Rezepte, die Du 2021 veröffentlicht hast, hast Du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Wir stehen ja auf Traditionen und wir haben uns dieses Jahr eine eigene eingeführt – den Brathähnchen-Freitag! Dementsprechend haben wir kein Rezept so oft gemacht wie Oma Lores Brathähnchen. Bis auf wenige Ausnahmen haben wir uns also jeden Freitag Mittag hingesetzt und Torstens Leibgericht gemacht. So simpel und so lecker! Liebe Kerstin … solltest Du mitlesen, weißt Du, dass es das ist ..!

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat Dich 2021 beschäftigt? Und hast Du es gelöst?

Ich habe im letzten Jahr stolz berichtet, dass ich unserer Seite einen neuen Look verpasst habe. Darauf bin ich auch nach wie vor stolz, aber ich bin eben kein Profi. Daher kommt es, dass wir mit der Performance der Seite nicht wirklich happy sind! Wenn wir eine Sache 2021 gelernt haben, dann dem Drang alles selbst zu regeln, nicht immer nachzugeben. Wir sind es so sehr gewöhnt, alles gemeinsam selbst zumachen, dass wir vergessen haben, uns auch Hilfe zu holen. Man MUSS nicht alles können … daher wird in 2022 ein Profi unsere Seite checken und optimieren. 

Generell haben wir mittlerweile so viele Arbeitsbereiche, dass wir uns 2022 nochmal ans Reißbrett setzen müssen. Ein bisschen Angst habe ich davor, genauso freue ich mich aber auch neue Wege einzuschlagen! Aber Fakt ist – wir können nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Mal sehen wo die Reise dann 2022 hingeht …

6. Was war Deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat Dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Wir haben schon immer eine große Leidenschaft für Wein gehabt, aber 2021 haben wir diese nochmal ganz neu entdeckt. Unsere neue Lieblingsweinbar in Köln, der Henne Weinbar, Eva & Philipp von Ye Olde Kitchen, aber auch der Knaller Weinladen Hurra. haben uns die Tür zum Thema Naturwein, biodynamischer Wein, Petnat & Co. aufgemacht und wir sind so neugierig. Es macht riesigen Spaß, diese neue Welt an Wein zu erkunden und uns da reinzuschmecken. Wein ist und bleibt ein großer Bestandteil bei uns … Zwiesel Glas ist da nicht unschuldig, denn ich durfte auch dieses Jahr wieder viele Fotojobs für das Traditions-Unternehmen aus dem Bayerischen Wald umsetzen. Auf einem Event auf Amrum haben David & ich zwei unfassbar geniale Weinproben von AskToni und Justin Leone erleben dürfen! So oder so geht die Entdeckungsreise auch 2022 weiter …

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf Deinen Blog gekommen sind?

Keine Ahnung … bei uns ist nie was wirklich lustiges dabei. Unser erfolgreichster Suchbegriff ist Schwarzbrot, denn darüber finden so unfassbar viele Leute zu uns. Kein Wunder, dass es das erfolgreichste Rezept ist. Ansonsten ist der Zusatz Oma in etlichen Suchanfragen auffällig. Dank der lieben Oma Lore finden sehr viele von Euch zu uns! Danke liebe Oma!! Übrigens dieses Jahr durften wir Oma Lores 96. Geburstag feiern – Hammer, oder?!

8. Was wünschst Du Dir und Seinem Blog für 2022?

Ich wünsch uns allen in erster Linie wieder mehr Normalität, mehr Miteinander, mehr Entdecken, weniger Alleinesein und ganz viel Genießen. Viele haben sich durch die Erfahrung von vor einem Jahr, gefühlt alle Hoffnung untersagt. Wir sind optimistisch und wissen, auch 2022 wird ganz viel Gutes für uns bereit halten. Wir wünschen uns daher erst mal, dass wir weiterhin unsere Leidenschaft ausleben dürfen. Die Tatsache, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte, haben wir nie verheimlicht und auch wenn wir bis heute nie etwas machen mussten, wohinter wir nicht hätten stehen können, hat es natürlich den Fokus etwas verschoben. Ich möchte 2022 viel mehr im Bereich Auftragsarbeiten, Buchungen etc. arbeiten und den Blog als „Spielwiese“ nutzen. Wir sind dankbar, viele Partner schon so lange bei uns zu haben und auch nächstes Jahr tolle gemeinsame Rezepte und Projekte umzusetzen! Dann ist da eben noch unser Foodstudio, dass auch so viel Potential hat. Außerdem hab ich das Thema Workshops auf dem Plan, denn nach 10 Jahren habe ich ganz viel Expertise gewonnen, die ich mehr als gerne weitergebe. Ach ja … unter anderem ab 2022 auch als Gastdozent in der Handwerkskammer Köln – darauf freue ich mich riesig!

Ihr merkt schon, wir sind wie immer umtriebig und haben ganz viele tolle Ideen. Ganz egal, was da kommt, freuen wir uns am allermeisten, dass Ihr uns dabei begleitet. Danke an Euch alle – ohne Euch wäre das alles nicht möglich und wir sind dafür so unglaublich dankbar.

Rutscht gut ins neue Jahr!

Eure Jungs

Sascha

Ich habe ein Faible für bunte Muster und krasse Grafik-Shirts. In der Küche und im Leben bin ich total kreativ (manchmal sogar chaotisch, sagt Torsten). Sport gehört für mich – genau wie gutes Essen – zum Leben dazu.

Ich arbeite Selbstständig als Blogger & Content Creator. Ich bin nicht nur für unseren Food-Blog verantwortlich, ich unterstütze darüber hinaus Firmen, Hersteller und Touristik-Agenturen mit meinem Knowhow in Sachen Content, Fotografie, Film und Social Media.

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