Blumenkohlsuppe

Die beste Form der Resteverwertung



Am vorletzten Wochenende haben wir ja wieder einmal ein Rezepte-Marathon hingelegt. Tatsächlich hatten wir wirklich einen ganzen Samstag und Sonntag, an denen wir nichts geplant hatten. Ok ... wir wollten Freunde sehen, für die wir manchmal einfach zu wenig Zeit haben. Aber einige Rezepte zu kreieren und gleichzeitig Freunde zu Hause zu haben, widerspricht sich ja nicht. Schließlich brauchen wir auch immer wieder liebe Menschen, die unsere Gerichte dann auch testen und vertilgen. Wie wir auf unser Rezept für diese Blumenkohlsuppe gekommen sind?

"Was machen wir nur mit den Resten?"

Ganz einfach. Das Rezept, das eigentlich die Idee zu dieser Suppe gegeben hat, war ein Blumenkohlsalat, den wir euch auch in den nächsten Tagen vorstellen möchten. Unsere Blumenkohlsuppe war überhaupt gar nicht geplant. Genauso wenig, wie die leckeren Frühstücksbrötchen, die wir nur durch das Rezept von unserer lieben Bloggerfreundin Julia auch an dem Wochenende gebacken haben.

 

Wie das oft so geht, war der Blumenkohl einfach viel zu groß, um nur einen Salat davon herzustellen. Aber ihn einfach im Kühlschrank liegen zu lassen und später zu vergessen, ist ja auch keine Lösung. Daher ist üblicherweise, meine Muddi die erste Anlaufstelle für unsere zu viel oder zu groß gekauften Lebensmittel. Sie zaubert irgendwie aus allem noch etwas ganz leckeres, das wir meist dann an einem der Wochentage bei ihr zu Mittag bekommen. Auch sie freut sich immer wieder darüber, durch unsere „Mitbringsel“ ihre Kreativität anregen zu können und ungeplant, etwas Neues zu kochen.

 

Muddi kocht ohnehin die besten Suppen. Jeden Tag gibt es zu Mittag eine Vorspeisensuppe. Meist ist das eine Fleischsuppe. Ganz klassisch, aber von ihr auf ihre eigen aufgepeppte Art. Und Broccoli- oder Blumenkohlsuppe gehört immer wieder dazu, wenn von der Gemüsebeilage etwas übrig ist. Daher war ganz klar, dass wir auch eine Suppe aus unserem Gemüse herstellen würden.

 

Kurz überlegt, wie Muddi sie machen würde und ran an den Blumenkohl. Was wir nicht wussten und was ihrer Blumenkohlsuppe den letzten Schliff gibt, das lest ihr in unserem Tipp. Ganz nebenbei waren sowohl Sarah und Sebastian, die schon am Samstag den ersten Teller davon essen konnten, als auch Karo und Björn sehr begeistert von unserer kleinen Resteverwertung.

 

Wie sieht das eigentlich bei euch aus? Seid ihr auch immer experimentierfreudig, wenn es um die Resteverwertung geht? Was könnte man denn noch aus Blumenkohlresten kochen oder backen? Wir sind gespannt auf eure Ideen. Und jetzt erst einmal viel Spaß mit unserem Rezept, das wirklich ein super einfaches und schnelles ist ...

 

Eure Jungs

| Torsten |



Zutaten

400 g Blumenkohlreste, in Stücke geschnitten

1,5 l Gemüsebrühe

1 Zwiebel, geviertelt

1 Thymianzweig

1 Knoblauchzehe, halbiert

300 ml Sahne

Salz & Pfeffer, Muskat


Zubereitung

  • gebt alle Zutaten (bis auf die Sahne) in einen Topf
  • bringt die Gemüsebrühe zum Kochen und reduziert die Temperatur
  • lasst die Suppe für ca. 1/2 Stunde mit geschlossenem Deckel leicht köcheln
  • mit einem Stabmixer püriert ihr alle noch festen Bestandteile in der Suppe
  • füllt mit der Sahne auf und schmeckt mit Salz, Pfeffer und Abrieb vom Muskat ab


| Tipp von den Jungs |

Wie schon angekündigt, gibt es der Suppe nochmal einen extra Kick, wenn ihr die Blumenkohlstücke, bevor ihr sie mit der Gemüsebrühe übergießt, im Topf mit etwas Butterschmalz auf mittelhoher Temperatur, kurz anbratet, bis sie von aussen leicht gebräunt sind.

Damit wir auch eine kleine Einlage auf oder in der Suppe hatten, haben wir noch 2 dicke Scheiben selbst gebackenes Toastbrot in Würfeln geschnitten, in einer Pfanne mit Butterschmalz schön zu hellbraunen Croutons ausgebraten. Klar geht auch gekauftes Toast, aber super wäre dann vom Bäcker, damit ihr auch selber dicke Scheiben davon schneiden könnt.


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