Oma Lores Marillenkuchen


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Und schon wieder geht es heute um unsere Oma Lore. Da wir ja gerade am Wolfgangsee ein wirklich schönes langes Wochenende verbracht haben, passt dieser Kuchen einfach perfekt, denn die Oma hat in den Kriegsjahren ein Jahr lang bei Onkel Viktor in Salzburg gelebt und in seinem Sanatorium gearbeitet.

Dort hat sie nicht nur geholfen, die Kranken zu versorgen, sondern sie durfte auch hin und wieder in der Küche aushelfen. Das Rezept zu diesem leckeren Obstkuchen hat sie allerdings von Onkel Viktors Schwester Maria auf dem Gut Altentann "geklaut". Daher nennt sie den Kuchen auch bis heute Marillen- und nicht Aprikosenkuchen, denn so werden die Früchte in Österreich genannt.

 

Früher dachte Torsten sogar, dass es sich dabei um ganz eigenständiges Obst handeln würde und mit den Aprikosen gar nichts zu tun hätte.

 

Heute gehört dieses Rezept zu unseren Familienschätzen in der Küche und ist nicht mehr weg zu denken. Aber schaut jetzt selber ...


Diese Zutaten benötigt ihr für 1 Auflaufform:

200 g Butter

200 g Zucker

4 Eier

200 g Mehl

1 Pckg. Backpulver

1 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

 

250 g frische Aprikosen



  • heizt euren Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vor
  • schlagt in eurer Küchenmaschine die Butter mit dem Zucker richtig schaumig
  • gebt nach und nach die Eier unter Rühren dazu
  • vermischt Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz und rührt es ebenfalls unter den Teig
  • wascht, halbiert und entkernt die Aprikosen (Marillen)
  • füllt den Teig in eine gefettete und bemehlte Auflaufform (nicht zu groß) und legt die halben Früchte auf den Teig
  • backt den Kuchen für 30 Minuten
  • lasst ihn abkühlen und bestreut die Oberfläche mit Puderzucker
  • scheidet die Stücke direkt aus der Auflaufform und serviert ihn am besten ganz frisch



Tipp ... Tipp ... Tipp:

 

Wenn ihr im Winter Lust auf diesen leckeren Kuchen habt, könnt ihr einfach Aprikosen aus der Dose verwenden. Das funktioniert genauso gut.

 

Außerdem ist Omas Marillenkuchen perfekt variierbar, denn genauso gut passen andere Früchte hin ein. Vor allem für die, die keine Aprikosen mögen, ist das eine tolle Nachricht. Nehmt Blaubeeren, Äpfel oder auch Kirschen - und ganz ehrlich ... auch ganz ohne Obst geht das, denn alleine der Teig ist super lecker ..!


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Wir sind immer wieder begeistert, was für tolle "Mehlspeisen" die Österreicher zaubern können. Oma hat zum Glück einige Rezepte davon gemerkt und so können wir fast aus dem Vollen schöpfen. Was sie allerdings nicht gelernt hat, zuzubereiten, sind Salzburger Nockerln. Aber wir haben nun ein tolles Rezept dafür, denn das durften wir während unseres Kurzurlaubs in St. Wolfgang im Restaurant Paul der Wirt mit dem Küchenteam zusammen zubereiten. Sobald wir die leckere Nachspeise zu Hause noch einmal gebacken haben, werden wir euch das Rezept natürlich auch nicht vorenthalten ..!

 

Hab ihr schon einmal Salzburger Nockerln gegessen oder zubereitet? Erzählt uns davon oder von anderen Desserts oder Mehlspeisen, die ihr aus Österreich kennt. Wir sind gespannt.

 

Eure Jungs






info@diejungskochenundbacken.de

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