Kokos-Crêpestorte mit salzigem Karamell


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Ihr wisst ja, dass wir wirklich sehr gerne asiatisch kochen oder auch asiatisch essen gehen. Von daher fehlen so einige Zutaten in unserer Küche eigentlich nie. Zum Beispiel Fischsauce, Ingwer, Zitronengras oder Galgant. Für spontane Asiarezeptideen ist unsere Küche ganz gut ausgestattet. Was natürlich immer im Haus ist, ist Sojasauce.

Eine tolle Überraschung war es, als wir von Kikkoman gefragt wurden, ob wir nicht einmal Lust hätten, ein Dessert oder irgend etwas Süßes zuzubereiten, das unter anderem Sojasauce als Zutat hat.

 

Zunächst hatten wir drei ??? auf der Stirn, denn wie sollte das denn funktionieren?! Süßes Dessert oder Kuchen und dann Sojasauce darin verrührt? Naja. Den Gedanken dann doch erst einmal kurz beiseite geschoben und den Arbeitstag zu Ende gehen lassen.

 

Doch dann waren wir mal wieder einige Kilometer von uns aus, bis rüber nach Ehrenfeld zu Fuß unterwegs. Das machen wir, sofern wir die Zeit finden, so 2-3 Mal in der Woche nach der Arbeit. Das bringt uns runter vom täglichen Trubel und dabei können wir uns immer die besten Gedanken machen und zusammen brainstormen, was wir denn als nächstes für unseren Blog kochen oder backen könnten.

 

Eine Kugel Eis auf die Hand darf da fast nie fehlen. Und glücklicherweise gab es bei der Eisdiele unter anderem eine Sorte mit Erdnüssen und salzigem Karamell. Da war dann auch gleich die erste Idee für unser Sojasauce-Dessert geboren. Was wir noch mit der Sauce in unserem Rezept angestellt haben, dass seht ihr jetzt in unserem Rezept …


Für 1 Torte solltet ihr diese Zutaten zu Hause haben:

Für den Teig:

5 Eier

500 ml Milch

4 gehäufte EL feinster Zucker

2 TL Sojasauce

250 g Weizenmehl

80 g zerlassene Butter

 

für das Karamell:

125 g Puderzucker

1 EL Sojasauce

80 g Sahne

50 g kalte Butter

 

und für die Kokoscreme:

400 g weiße Kuvertüre

250 g Crème Double

 

3 EL Kokosflocken



  • für den Crêpeteig schlagt Eier, Milch, Zucker und Sojasauce auf
  • rührt mit einem Schneebesen das Mehl vorsichtig unter, so dass keine Klümpchen entstehen
  • gebt zum Schluss die zerlassene Butter unter den Teig
  • erhitzt eine kleinere Pfanne (ca. 20-25 cm Durchmesser) auf mittlerer Hitze und bepinselt sie mit ein wenig Speiseöl
  • gebt die erste Suppenkelle mit Teig in die Pfanne und verteilt den Teig gleichmäßig durch Schwenken der Pfanne
  • lasst den Crêpe nun solange backen, bis er anfängt nur ein ganz wenig Farbe zu bekommen
  • dreht den Pfannkuchen und backt nochmal ganz kurz von der 2. Seite
  • legt den Crêpe auf einen Teller und backt die übrigen genauso
  • während diese auskühlen, bereitet ihr das Karamell zu, indem ihr die Butter in der Sahne (im Topf oder Mikrowelle) schmelzen lasst - die Sahne soll nicht kochen
  • Puderzucker und Sahne gebt ihr in einen kleinen Topf, den ihr bei mittlerer Temperatur erhitzt
  • unter ständigem Rühren lasst die Masse ca. 2-3 Minuten köcheln, bevor ihr mit der Sahne-Butter ablöscht und nocheinmal aufkochen lasst
  • stellt das Karamell zum Abkühlen ebenfalls zur Seite
  • schmelzt nun über dem Wasserbad die in Stück gehackte Kuvertüre und nehmt sie von Herd
  • rührt dann Creme Double und die Kokosflocken unter
  • sobald die Crêpes kalt sind, legt einen auf eure Tortenplatte und bestreicht ihn leicht mit etwas Kokoscreme
  • legt den nächsten darauf und macht so weiter, bis der letzte Pfannkuchen oben auf liegt
  • ist noch etwas Creme übrig, könnt ihr jetzt noch den Rand der Torte einstreichen - das muss aber nicht sein
  • gießt nun das salzige Karamell in die Mitte der Torte und verstreicht es ein wenig, so, dass es an den Seiten herunter laufen kann
  • zum Verzieren streut noch einige Kokosflocken über das Karamell

Die Torte kann natürlich sofort gegessen werden, aber am Besten schmeckt sie, wenn ihr sie mindestens über Nacht im Kühlschrank noch einmal so richtig durchziehen lasst.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum ihr nicht einfach Salz für das Karamell benutzen solltet?! Zu Recht, denn auch wir haben ja schon das ein oder andere Mal Karamell mit Salzkristallen zubereitet. Aber, und das konnten wir uns vorher ja auch nur denken, die Sojasauce gibt dem Karamell nochmal einen so leckeren und eigenen Geschmack, dass wir wirklich sehr überrascht und super zufrieden mit unserer Idee waren, nachdem wir sie probiert hatten.

 

Und da ja auch Kokos in der asiatischen Küche häufig eingesetzt wird, passte das Ganze nochmal um so mehr. Vielleicht hätten wir unsere Torte „Asia-Crêpetorte“ nennen sollen. Aber vermutlich hättet ihr dann sofort weiter geklickt … weil sich das doch zu verrückt angehört hätte!

 

Habt ihr Sojasauce auch schonmal für ein Dessert benutzt? Wenn ja, lassen wir uns gerne mal wieder überraschen, von dem, was ihr uns so erzählt. Jetzt solltet ihr aber erst einmal in die Küche gehen und unsere Torte ganz schnell nach backen, denn erstens ist es wirklich super easy und zweitens wollen wir wissen, wie sie euch denn so schmeckt.

 

 

Eure Jungs





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